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Paukenröhrchen, Bera gut und trotzdem keine Reaktion
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martina007
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BeitragVerfasst am: 12.07.2006, 17:20    Titel: Paukenröhrchen, Bera gut und trotzdem keine Reaktion Antworten mit Zitat

Hallo,
meine Tochter hat seit gestern Paukenröhrchen, nach der OP wurde eine Bera gemacht und es ist alles in Ordnung, eigentlich müßte sie Hören können, wir haben aber den eindruck das sie immer noch nicht auf Geräsche reagiert.
Hat einer von euch auch schon so etwas erlebt?

Gruß Martina und Marlen
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anita f.
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BeitragVerfasst am: 12.07.2006, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Martina,

reagiert sie denn auf gar nichts? Erschrickt sie wenn es laut ist?

Ich kenn sowas ähnliches von meinem Sohn. Er hat auch (fast) nie reagiert.
Es folgten Pauckenröhrchen, Bera und Hörgeräte. Erst mit der Zeit hab ich dann festgestellt das er auf Geräusche die er nicht kennt, oder ihn nicht interessieren überhaupt keine Reaktion zeigt. Findet er es interessant dreht er schon mal den Kopf in die Richtung des Geräuschs. Wir haben dann mit Hörfrühförderung angefangen und mittlerweile wird es immer besser mit dem Hören.

Liebe Grüße
Anita
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ulli12
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BeitragVerfasst am: 12.07.2006, 19:07    Titel: Antworten mit Zitat

hallo martina,

achte darauf, ob marlen bei lauten geräuschen erschrickt.
gerade bei babys werden rekationen auf geräusche (oder auch auf licht) im schlaf gemacht. das wäre also eine möglichkeit, dass du mal eine türe zuschlägst, wenn marlen schläft und schaust, ob es eine sichtbare reaktion (zusammenzucken) gibt.

liebe grüße und alles gute für euch

ulli

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Juliane
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BeitragVerfasst am: 12.07.2006, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Martina,

ich habe gerade zu der Thematik etwas gelesen. Ich kriege es nicht mehr 100% hin, aber das Gehirn muss erst wieder lernen, dass das Ohr Informationen liefert. Dies müsste jetzt so nach und nach kommen, wenn nicht noch zusätzlich Auditive Wahrnehmungsstörungen vorliegen.

Liebe Grüße und gute Besserung
Juliane
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martina007
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Beiträge: 88
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BeitragVerfasst am: 12.07.2006, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

anita f. hat folgendes geschrieben:
Hallo Martina,

reagiert sie denn auf gar nichts? Erschrickt sie wenn es laut ist?

Ich kenn sowas ähnliches von meinem Sohn. Er hat auch (fast) nie reagiert.
Es folgten Pauckenröhrchen, Bera und Hörgeräte. Erst mit der Zeit hab ich dann festgestellt das er auf Geräusche die er nicht kennt, oder ihn nicht interessieren überhaupt keine Reaktion zeigt. Findet er es interessant dreht er schon mal den Kopf in die Richtung des Geräuschs. Wir haben dann mit Hörfrühförderung angefangen und mittlerweile wird es immer besser mit dem Hören.

Liebe Grüße
Anita


Hallo Anita,
ab und zu hat man mal den eindruck das sie reagiert aber sie erschreckt nicht bei lauten geräuschen.
Wie ist den bei euch die Bera ausgefallen?
Gruß Martina
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martina007
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BeitragVerfasst am: 12.07.2006, 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

ulli12 hat folgendes geschrieben:
hallo martina,

achte darauf, ob marlen bei lauten geräuschen erschrickt.
gerade bei babys werden rekationen auf geräusche (oder auch auf licht) im schlaf gemacht. das wäre also eine möglichkeit, dass du mal eine türe zuschlägst, wenn marlen schläft und schaust, ob es eine sichtbare reaktion (zusammenzucken) gibt.

liebe grüße und alles gute für euch

ulli


Vielen dank für den Tip werde ich ausprobieren.

Liebe Grüße Martina
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martina007
Mitglied
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Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 12.07.2006, 21:00    Titel: Antworten mit Zitat

Juliane hat folgendes geschrieben:
Hallo Martina,

ich habe gerade zu der Thematik etwas gelesen. Ich kriege es nicht mehr 100% hin, aber das Gehirn muss erst wieder lernen, dass das Ohr Informationen liefert. Dies müsste jetzt so nach und nach kommen, wenn nicht noch zusätzlich Auditive Wahrnehmungsstörungen vorliegen.

Liebe Grüße und gute Besserung
Juliane


Vielen Dank, das habe ich auch schon so gedacht, vieleicht braucht sie ja einfach noch etwas Zeit.

Liebe Grüße Martina
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anjash
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BeitragVerfasst am: 12.07.2006, 21:04    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Wie alt ist denn Deine Süsse? Wie ist die Sprachentwicklung?

Uns wurde gesagt, dass wir erst 3 Monate nach der Paukenröhrchen OP wieder einen Hörtest machen lassen sollen, weil die Hörbahn erst nachreifen muss....

Also Geduld.

Sollte sich dann noch nichts tun kann man nochmal in Richtung auditive Wahrnehmung diagnostizieren.


Gruss, Anja

_________________
Anja mit Tochter (5/02) BPES - Blepharophimose-Ptose-Epikanthus inversus-Syndrom, V.a. HB und Sohn (11/04) tiefe Analatresie mit perinealer Fistel, Hüftdysplasie, muskuläre Hypotonie, ehem. KISS, rezividierende Paukenergüsse und obstruktive Bronchitis
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martina007
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Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 12.07.2006, 21:20    Titel: Antworten mit Zitat

anjash hat folgendes geschrieben:
Hallo,

Wie alt ist denn Deine Süsse? Wie ist die Sprachentwicklung?

Uns wurde gesagt, dass wir erst 3 Monate nach der Paukenröhrchen OP wieder einen Hörtest machen lassen sollen, weil die Hörbahn erst nachreifen muss....

Also Geduld.

Sollte sich dann noch nichts tun kann man nochmal in Richtung auditive Wahrnehmung diagnostizieren.


Gruss, Anja


Hallo Anja,
sie ist erst 5 Monate alt, laute gibt sie noch nicht von sich.

Liebe Grüße
Martina
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anjash
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Beiträge: 609

BeitragVerfasst am: 12.07.2006, 21:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Martina,

das ist ja sehr früh für eine Paukenröhrchen OP. Bei Roman wurde der erste Verdacht auf schlechtes Hören mit 6 Monaten geäussert (von mir!) Bis wir den termin in der Pädaudiologie hatten war er fast 8 Monate, da hatte er ein Katastrophales BERA (Hörschwelle 60 DB) und keine OAE Signale. Diagnose: Zentrale Innenohrschwerhörigkeit, Hörbahnreifungsverzögerung, V.a auditive Verarbeitungsstörung. Und Paukenergüsse bds. wurden natürlich auch festgestellt.
TROTZ allem wollten die die OP nicht vor dem 1. Geburtstag machen (Narkoserisiko usw.) Letztendlich kam er dann im Alter von 15 Monaten dran und er hört jetzt gut.
Er spricht jetzt ausser bewusstes Mama und Papa auch Ja , nein, Ball, lecker, buch, also 1 silber, die Sprache kommt also.
Und das obwohl er 15 Monate lang sehr schlecht gehört hat. Das Gehirn bzw. die Gehör Nervenbahnen haben die Fähigkeit nachzureifen.

Was wichtig ist: Geht alle 4 Wochen zu einem niedergelassenen HNO Arzt und lasst die Röhrchen anschauen. Ein Kinderarzt kann mit seinem Otoskop die Röhrchen, und ob sie frei sind nicht richtig sehen!!!!
Bei uns war nämlich gerade eins verstopft und er hatte natürlich SOFORT wieder einen Paukenerguss... wir mussten 2 Wochen lang mit H2O2 spühlen und zittern, ob das Röhrchen ausgetauscht werden muss. Zum Glück ist es wieder frei.

Gruss, Anja

_________________
Anja mit Tochter (5/02) BPES - Blepharophimose-Ptose-Epikanthus inversus-Syndrom, V.a. HB und Sohn (11/04) tiefe Analatresie mit perinealer Fistel, Hüftdysplasie, muskuläre Hypotonie, ehem. KISS, rezividierende Paukenergüsse und obstruktive Bronchitis
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