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Paukenröhrchen, Bera gut und trotzdem keine Reaktion
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martina007
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BeitragVerfasst am: 12.07.2006, 22:09    Titel: Antworten mit Zitat

anjash hat folgendes geschrieben:
Hallo Martina,

das ist ja sehr früh für eine Paukenröhrchen OP. Bei Roman wurde der erste Verdacht auf schlechtes Hören mit 6 Monaten geäussert (von mir!) Bis wir den termin in der Pädaudiologie hatten war er fast 8 Monate, da hatte er ein Katastrophales BERA (Hörschwelle 60 DB) und keine OAE Signale. Diagnose: Zentrale Innenohrschwerhörigkeit, Hörbahnreifungsverzögerung, V.a auditive Verarbeitungsstörung. Und Paukenergüsse bds. wurden natürlich auch festgestellt.
TROTZ allem wollten die die OP nicht vor dem 1. Geburtstag machen (Narkoserisiko usw.) Letztendlich kam er dann im Alter von 15 Monaten dran und er hört jetzt gut.
Er spricht jetzt ausser bewusstes Mama und Papa auch Ja , nein, Ball, lecker, buch, also 1 silber, die Sprache kommt also.
Und das obwohl er 15 Monate lang sehr schlecht gehört hat. Das Gehirn bzw. die Gehör Nervenbahnen haben die Fähigkeit nachzureifen.

Was wichtig ist: Geht alle 4 Wochen zu einem niedergelassenen HNO Arzt und lasst die Röhrchen anschauen. Ein Kinderarzt kann mit seinem Otoskop die Röhrchen, und ob sie frei sind nicht richtig sehen!!!!
Bei uns war nämlich gerade eins verstopft und er hatte natürlich SOFORT wieder einen Paukenerguss... wir mussten 2 Wochen lang mit H2O2 spühlen und zittern, ob das Röhrchen ausgetauscht werden muss. Zum Glück ist es wieder frei.

Gruss, Anja

Hallo Anja,
in vielen Geburtskliniken wird ja Heute schon ein Hörtest auf der Entbindungsstation gemacht, bei meiner Tochter die 8 Wochen nach der Geburt im Krankenhaus war, wurde mit 6 Wochen dieser Test gemacht und war auffällig, weitere tests folgten alle auffällig, und so weit ich weiß
sollten Hör probleme so früh wie möglich behandelt werden. Die Narkose war kein Problem.

Gruß Martina
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anjash
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BeitragVerfasst am: 12.07.2006, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
weitere tests folgten alle auffällig, und so weit ich weiß
sollten Hör probleme so früh wie möglich behandelt werden. Die Narkose war kein Problem


Ja klar, das meinte ich doch auch!!! Ihr hattet echt Glück, dass ihr es so früh gemacht habt, je eher desto besser, ich kenne so viele, die erst mit 2 oder 3 Jahren operiert wurden .... Sie hat jetzt die besten Chancen!!!

Ich wollte Dir nur ein wenig Zuversicht vermitteln, dass sogar Kinder, bei denen die Schwerhörigkeit verhältnismässig spät behandelt wird, trotzdem aufholen.

Roman war übrigens auch mehrere Wochen im KH, es gab keinen Hörtest, keinen Hüftultraschall und noch nicht mal ne U2. Und ich war so blöd und hab das alles nicht gemerkt und mich auf die Schnarchnasen verlassen ...

Gruss, Anja

_________________
Anja mit Tochter (5/02) BPES - Blepharophimose-Ptose-Epikanthus inversus-Syndrom, V.a. HB und Sohn (11/04) tiefe Analatresie mit perinealer Fistel, Hüftdysplasie, muskuläre Hypotonie, ehem. KISS, rezividierende Paukenergüsse und obstruktive Bronchitis
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anita f.
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BeitragVerfasst am: 13.07.2006, 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Martina,

bei Raphael wurde die Bera im Alter von 2 Jahren gemacht. Heraus kam das er eine kombinierte Innenohrschwerhörigkeit mit einem Hörvermögen von
50dB-60dB hat.
Raphael erschrickt auch nicht bei jedem lauten Geräusch. Manchmal hab ich das Gefühl er klickt sich einfach aus und will manchmal gar nicht hören.
Den Tipp von Ulli finde ich gut, im Schlaf zu testen ob da eine Reaktion kommt.

Aber die OP ist ja noch nicht lange her und da würde ich an Deiner Stelle einfach noch ein bisschen abwarten wie sich die nächsten Tage entwickeln und dann mal über die Entwicklung mit dem HNO-Arzt reden.

Liebe Grüße
Anita
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martina007
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BeitragVerfasst am: 16.07.2006, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Wollte euch noch mal kurz von meiner Tochter berichten.
Also das mit dem erschrecken im Schlaf hat geklappt, und auch ansonsten habe ich den Eindruck als wenn es mit dem Hören langsam Berg auf geht.
Vielen Dank für eure Tips.

Liebe Grüße
Martina
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Bianca mit Katharina
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BeitragVerfasst am: 23.07.2006, 12:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Martina,

ich habe die Beiträge gerade gelesen. Ich kann dir auch nur ein Tip aus eigener Erfahrung geben. Katharina hat eine höhergradige Innenohrschwerhörigkeit die im Alter von 4 1/2 Monate mit Hörgeräten versorgt wurde. Ich muss sagen das es mindestens drei bis vier Monate gedauert hat bis sie mal richtig deutlich reagiert hat. Die Ärztin meinte auch das die Hörbahn erstmal noch richtig reifen muss. Hab noch etwas Geduld und wie du siehst ist sie im Schlaf auch erschrocken (das habe ich auch immer gemacht) da war ich dann immer beruhigt.
Smile
Bis dann
LG
Bianca

_________________
(mediane Gaumenspalte (seit 05/06 operiert), Innenohrschwerhörigkeit, Entwicklungsverzögert, subdurale Blutung, Plagiozephalus, okulomotorische Apraxie, Balkenhypoplasie, Kleinhirnhypoplasie, Gliosen, Hydrozephalus)

Mögest du dich in dunklen Zeiten
immer erinnern das der Regenbogen
am Himmel nur möglich ist
nach Regen und Sturm
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