Hallo Willi,
genau das habe ich in meinem Beitrag doch geschrieben, wenn Du nochmal aufmerksam liest, wird Dir das klar
Ein Baby, das von Geburt an keine Laktose verstoffwechseln kann, leidet an Glakatosämie.
Alle anderen Babys können Laktose verstoffwechseln, reagieren aber viellecht auf Kuhmilch mit allergischen Reaktionen. Dahinter kann dann eine LaktoseUNVERTRÄGLICHKEIT stecken, auch wenn viele dafür das Modeschlagwort "Laktoseintoleranz" verwenden.
LG Kirsten _________________ Kirsten mit David (5/00), Fiona (5/02) und Noel (2/04), Lippen-Kiefer-Gaumen-Segelspalte rechts, und Kendra (12/08), völlig gesundes ehemaliges SGA-Baby
Mir ging es eigentlich darum, dass die LI nur in der Diät mit der Galaktosämie "verwandt" ist und sonst nicht.
Außerdem war mir der Durchfall und die Gedeihstörung, als Symptome zu "schwach"...
Meine Tochter war ein Schreibaby und hat auch als Baby die HA-Milch verweigert.
Damals habe ich mir da keine größeren Sorgen gemacht, weil sie ein gutes Gewicht etc hatte und ... nun ja... auch Blähungen.
Heute würde ich das nicht mehr so leger angehen. Sie verweigert fast alle Nahrungsmittel außer Brot und 1 (!!!!) ganz speziellen Käse und Butter.
Mittlerweile ist sie 3 und hat starke Hautprobleme, obwohl ich die ND-Diagnose noch nicht so recht glaube.
Dann hat mich Danies CLA-Beitrag überhaupt erst auf die Idee der Lactoseintoleranz gebracht. Da wir alle von diversen Allergien gebeutelt werden, wäre es sicher nicht auszuschließen.
Bevor wir einen Test machen konnten, haben wir auf Karenz umgestellt. Es gibt ja viele laktosefreie Nahrungsmittel.
Ihre Haut ist nach 2 Monaten Lactoseeinschränkung tadellos!!!!!
Sie trinkt neuerdings gern Milch !
Aber der Lactoseintoleranztest (Atemtest) war NEGATIV. Genauso wie ein Pricktest und ein Bluttest auf Nahrungsmittelallergien!
Bevor ich zum zum CLA-Test ansetze, werden wir eben weiter lactosearm ernähren. Das ist für uns unproblematisch und ihr geht es gut.
PS: Unsere Tochter schnarcht schon immer unheimlich, hat vergrößerte Mandeln - aber kaum Infekte oder Durchfälle. Über Bauchschmerzen klagte sie eigentlich ständig (wobei ich mir nicht sicher bin, wieviel Show unserer Prinzessin dabei war ) - jetzt wesentlich seltener.
freut mich, dass ihr solch eine positive Entwicklung verzeichnen könnt . Tja, mit der Diagnostik von Unverträglichkeiten bzw. Allergien ist es wie mit der berühmten Stecknadel im Heuhaufen. In der Regel nämlich gar nicht so einfach "dingfest" zu machen. Bluttests weisen zwar klinisch nachweisbare Sensibilsierungen aus - diese msüsen jedoch nicht zwangsläufig zu einer Allergie führen. Das ist eben die Crux!
Der beste Erfolg ist immer der, der sich in einer Besserung des Befindens im Allttag bemerkbar macht. Und in dieser Hinsicht scheint ihr mit der lactosefreien Ernährung ja auf der richtigen Spur zu sein. _________________ Liebe Grüße!
___________
Daniela (*1973, LKGS) mit Sohn (*2004, Neurodermitis, KISS und diverse
Nahrungsmittelallergien), Tochter (*2009) und unseren Zwillingssternchen (*2008/+ 2008) ganz tief im Herzen
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Wohnort: Nähe Nürnberg
Verfasst am: 20.03.2007, 22:42 Titel:
HALLO ESTEL,
wir haben die ganze Leidenspalette wie Krämpfe, Speien, Unruhe, Schreien während und nach der Flasche, Verstopfung statt Durchfall, Hautverschlechterung... hinter uns. Bluttest ergab Kuhmilch- und Sojaunverträglichkeit als mein Sohn 3 Monate alt war. Ich habs aufgrund meiner Intuition abklären lassen, da mir auch jeder 3-Monatskoliken einreden wollte. Käse wars!!! Er hatte vom Hipp (Kuhmilchanteil) füttern schon eine Darmentzündung und eine zerstörte Darmflora. Hinzu kam bei einer Stuhlprobe das Fehlen verschiedener Darmbakterien heraus, die vermutlich durch die 3 Monate Fehlernährung zustande gekommen sind.
Wir sind seit 4 Monaten auf Pregomin AS eingestellt, die zwar scheußlich schmeckt aber suuuuuper ist und Tristan liebt sie innig.
Dani was ist der CLA- Test für ein Test? Blut oder?
Habe heut erfahren, dass die Kuhmilchunverträglichkeit im jetzigen Bluttest nicht mehr nachweisbar war. ANGEBLICH! Ich will einen anderen Arzt befragen, da wir auf das einfache HA umstellen sollen von Pregomin AS.
Humana SL, Alfare, Pregomin hatte er alles nicht vertragen.
Bin total verwirrt und habe somit das Rezept für mein heißgeliebtes Pregomin AS gestrichen bekommen. Hab Angst da ich übermorgen mit HA beginnen soll. Seine Haut sieht zur Zeit total super aus!! Der Darm macht derzeit auch keine Probleme- und nun das!!!
Kennt Jemand einen guten Arzt in Bayern der für sowas Fachmann ist? _________________ liebe Grüße
Konstanze
mit Erstgeborenem Söhnchen Tristan-Gabriel (04/06) Kuhmilch- und Sojaunverträglichkeit, Neurodermitis, Verdauungsstörung aufgrund Darmerkrankung(verminderte Bakterien)
Hallo Estel
Typisch ist Blähungen und Durchfälle.Spätesten 30 Minuten nach Aufnahme,macht sich das durch Grummeln im Bauch bemerkbar.Man kann den Beschwerden vorbeugen, indem man der Milch LATOSE hinzufügt.
Gruss Carmen
_________________ Sohn( 2,5 Jahre ):Mikrodeletation (CATCH22);Pachygerie;Hemiparese;Autismus
Entwicklungsstörungen
Tochter 2002 verstorben operativ:Hochgradige Pulmonalartesie/Extremform
Tochter( 22 Jahre):Aoteninsuffienz
Söhne( 21 und 19 Jahre) gesund
Mutter:Pulmonale Hypertonie
Man muss das Leben vorwärts begehen und rückwärts verstehen
Konstanze, ihr seid ja so "gut" dran wie wir: die Allergien vom Spättyp sind übers Blut nicht nachweisbar, nach dem Bluttest wäre meine Daniela auch pumperlgesund. Der Hauttest ist in diesen Fällen aussagekräftiger, es gibt einen neuen, der etwas aufwändiger ist, weil da Gewebekulturen angelegt werden, aber er soll sicher sein.
Alfare ist auf Kuhmilchbasis, die anderen beiden auf Sojabasis. Kinder mit extremer Unverträglichkeit reagieren auf diese Nahrungen, das ist bei uns nicht anders. Ich halte es für absolut riskant, von Prego AS direkt auf eine normale Nahrung umzustellen, auch wenn es eine HA ist. Die Gefahr, dass sich bei einem Kind eine A-Allergie mit Sofortreaktion ausbildet, ist immer gegeben. Milchbelastung sollte immer unter Klinikaufsicht stattfinden. Wenn überhaupt, würde man den Weg rückwärts gehen: also von Pregomin AS auf eine hochspezialisierte Nahrung wie Alfare o.ä. und dann erst langsam und unter ärztlicher Aufsicht auf eine normale Säuglingsmilch.
Alfare und Kollegen kosten halt fast soviel wie Prego AS, drum scheint der Arzt das nicht machen zu wollen. Ich halte das für unverantwortlich. Wichtiger als die Umstellung der Trinknahrung wäre die Einführung der Beikost.
Ich kann Dir bloss raten, den Weg in die Haunersche Kinderklinik München anzutreten, zu Frau Dr. Koletzko. Wir sind dort seit fast 4 Jahren und ich bin so froh, dass wir dort betreut werden.
Konstanze, was Edith schreibt, ist absolut richtig!
Ich halte es auch für sehr riskant bzw. eigentlich unverantwortlich, quasi in Eigenregie auf HA-Nahrung umzustellen - zumal ihr aufgrund der bestehenden Sensibilisierung mit heftigen Reaktionen rechnen müsst . Abgesehen davon würde ich mir solche Experimente auf Kosten meines Kindes verbitten. Dein Tristan hat in dieser Hinsicht schon genug mitgemacht .
Schau doch mal bei www.nd-kids.de vorbei. Dies ist ein Spezialforum für Eltern betroffener Kinder. Dort habe ich u.a. Infos zum CLA-Test hinterlegt sowie Aarons Allergiekarriere ausführlich dokumentiert . _________________ Liebe Grüße!
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Daniela (*1973, LKGS) mit Sohn (*2004, Neurodermitis, KISS und diverse
Nahrungsmittelallergien), Tochter (*2009) und unseren Zwillingssternchen (*2008/+ 2008) ganz tief im Herzen
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Wohnort: München
Verfasst am: 22.03.2007, 20:35 Titel:
Hallo Estel,
als ich daran dachte meine großen Sohn allmählich abzustillen, stellte sich ziemlich schnell fest, dass er keine HA-Milch vertrug. Er bekam ziemlich schnell einen kreisrunde großen, extrem schuppigen Fleck auf seiner Backe. Als ich Babymilch auf Sojabasis ausprobierte, donnerte die Milch nur so durch.... Im Prinzip reagierte er auf Soja noch heftiger.... Jedenfalls habe ich dann einfach den Abstillgedanken beiseite geschoben und nach 16 Monaten wieder vorsichtig damit angefangen... Heute mit 7 Jahren könnte er sich, wenn es nach seinem Willen ginge, nur von Milchreis ernähren....
Estel, mir sagte man damals, dass es ganz wichtig sei, diese Produkte vollständig auszulassen, und dann nach einem langem Zeitraum vorsichtig wieder auszuprobieren... Jedenfalls bin ich heute sehr froh, dass die Allergie nicht mehr zum Vorscheinen gekommen ist!!!
Allerdings habe ich es nicht speziell austesten lassen, sondern einfach durch das Weglassen sehr schnell gemerkt, dass es daran lag!!!
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