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Wie äußert sich bei einem Baby eine Milchunverträglichkeit?
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Estel
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BeitragVerfasst am: 30.06.2006, 08:59    Titel: Wie äußert sich bei einem Baby eine Milchunverträglichkeit? Antworten mit Zitat

wegen daniels trinkprobleme: mir ist noch eine idee gekommen, was es sein könnte:

wie äußert sich bei einem baby eine milchunverträglichkeit bzw. allergische reaktion ?? er wäre nicht der erste in der family, der eine allergie hätte...

wie kann man so was testen ??


ines

_________________
Raik (* 03.01.2004 - Pflegekind) Cytomegalie, gehörlos, entwickl.-verz., cerebrale Bewegungsstörung, freies Laufen seit 31.07.06 (KG nach Voita), Cochlea Implantat seit 08.08.06

Mika Daniel ( * 03.02.2006 ) Di George Syndrom, wurde am 27.04. 06 am Herz operiert (Truncus arteriosus Typ 1), Reflux
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Sigrid S
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BeitragVerfasst am: 30.06.2006, 10:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
da gibt es wohl Bluttests für.
Zeichen können schon übermäßige Blähungen oder schnarchen im Schlaf und auch so (verlegte Nasenatmung), Verstopfung und Infektanfälligkeit sein sowie vergrößerte Mandeln.
Alles läßt sich durch das Weglassen der Milch wieder weggehen.
Unsere Hebamme sagte, daß eigentlich kinder bis zum 8 Lebensjahr keine Milch gut vertragen, da sich die Eiweiße unter anderem so schwer spalten lassen.
Unser wurde mit muttermilch adaptierter Ziegenmilch namens Bambienchen 1 oder 2 , dann golden goat für Kleinkinder bis Senjoren. Er ist preislich nicht teurer aber die sichere Seite.
Guck z.b. mal beim Blauen Planeten. /Versand (Googel)
Liebe Grüße Sigrid

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Sigrid S
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BeitragVerfasst am: 30.06.2006, 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ergänzung : Es muß heißen Kinder können bis zum 8 LJ keine KUH milch vertragen,
Manchmal schreibe ich so schnell, daß ich mich verhaspele und zum nachlesen fehlt oft die Zeit.

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-Jürgen-
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BeitragVerfasst am: 30.06.2006, 16:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ines,
Es gibt auch die Möglichkeit einer vorhandener Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) durch fehlende Enzyme, die den Milchzucker verarbeiten.

Dies zeigt sich durch Übelkeit, Erbrechen..., Bauchschmerzen, "Rumoren" im Bauch

(Mein Vater ist seit seiner Kindheit betroffen...)

Gruß Jürgen
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Conny1
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BeitragVerfasst am: 30.06.2006, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Also mein Janis hat eine Milchunverträglichkeit,bei uns reagiert er mit Durchfall und dann mag er auch nicht gerne essen bis es im besser geht!Bei uns wurde es auch mit einem Bluttest festgstellt!Wir haben und machen es immer noch Som von Milupa gefüttert nach dem Abstillen!
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Ich bin alleinerziehend mit 3Kinder: Denise,10,hat ADHS,Dominic ist nierentransplantiert,taub(mit einem CI versorgt)u.er hat Krampfanfälle,aber gut eingestellt mit Trileptal,6Jahre alt u.noch einiges!Der Janis ist 3u.hat schwere Neurodermitis,Milch u.Ei Unverträglichkeit.Wir sind immer gut drauf u.freuen uns auf nette Kontakte!
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Edith
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BeitragVerfasst am: 03.07.2006, 14:19    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ines,
eine Milchunverträglichkeit im Säuglingsalter äußert sich meist durch Ausschläge, Durchfälle, Unruhe, Kolikschmerzen und schlechtes Gedeihen. Es herauszufinden ist ein Weg durch ein Labyrinth. Der Bluttest ist nicht immer aussagekräftig, da zB Allergien mit Spätreaktionen (sog. Typ-B-Allergien) mittels Bluttest nicht nachweisbar sind.

Am günstigsten ist das Weglassen der Milch und ein Umstieg entweder auf Soja-Nahrung (wobei etliche Prozent der Milchallergiker auch Soja nicht vertragen) oder - in Absprache mit dem Arzt - auf stark hydrolisierte Produkte wie Pregomin oder Nutramigen, die nur in sehr schweren Fällen nicht vertragen werden, so dass der letzte Notnagel Pregomin AS herhalten muss. Diese Nahrungen werden neuerdings von den Kassen übernommen.

Zur Ziegenmilch: die ist nur verträglich, wenn keine Kasein-Allergie vorliegt. Kasein ist in allen Milchsorten gleich und in diesem Fall löst jede Art Milch Reaktionen aus. Eine hydrolisierte Säuglingsnahrung enthält außerdem die Nährstoffe, die das Baby braucht, in optimaler Zusammensetzung.

Besprich Dich auf jeden Fall mit Deinem Kinderarzt, auf eigene Faust experimentieren ist in diesem Fall nicht angezeigt.
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Mariposa
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BeitragVerfasst am: 04.07.2006, 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Estel,
bei unserem Ältesten bekamen wir es mit der Ngst zu tun weil er plötzlich Blut in der Windl hatte mit 10 Tagen. Man kam drauf dass er über die Muttermilch reagiert
Martina

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Martina, Dorian(99) Louisa (01)/Louisa hatte 05 eine Herpes Enzephalitis wobei ihre re. Gehirnhälfte komplett zerstört wurde; li. kleinere Defekte; litt unter nichteinstellbaren fokalen Anfällen/Sturzanfällen, Halbseitenlähmung li., Aphasie, Ataxie, frontale Enthemmung, Essstörungen, Verhaltensstörungen, Hemisphärotomie 8.8.07
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Kirsten und Noel
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BeitragVerfasst am: 05.07.2006, 14:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Estel,

da auch von Laktoseintoleranz die Rede war: das ist heutzutage auch eine Modediagnose. Eine echte Laktoseintoleranz im Säuglingsalter ist extrem selten, die wird normalerweise frühestens ca. ab dem 5. Lebensjahr oder wesentlich später entwickelt. Eine von Geburt an bestehende Laktoseintoleranz (das ist dann zumeist die sehr seltene Stoffwechselkrankheit Galaktosämie, bei der das Kind keine Laktose verstoffwechseln kann, weder aus Kuh- noch aus Muttermilch) entdeckt man schon bald nach der Geburt, weil das Kind dann Durchfall hat und schlecht gedeiht.
LG,

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Kirsten mit David (5/00), Fiona (5/02) und Noel (2/04), Lippen-Kiefer-Gaumen-Segelspalte rechts, und Kendra (12/08), völlig gesundes ehemaliges SGA-Baby

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Danie
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BeitragVerfasst am: 21.07.2006, 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Estel,

Aaron hat a) mit heftigem Spucken und b) einer deutlichen Verschlimmerung der Neurodermitissymptome auf kuhmilchhaltige Nahrung reagiert.
Die Diagnose ist oftmals schwierig zu stellen und auch ein Allergietest bringt nicht immer unmittelbaren Aufschluß. Aaron wurde beipsielweise zunächst mit dem RAST- Nahrungsmittelscreening getestet. Das Ergebnis war falsch negativ, d.h. es konnte keine Reaktion ermittelt werden. Zum Glück hörte ich auf mein "Bauchgefühl" und ließ einen anderen Test (CLA) durchführen, der dann ganz klar eben jene Substanz als ein Hauptallergen entlarvte.

Aaron bekommt nun seit 1 Jahr Sojamilch (Humana SL, SOM) und es geht ihm sehr gut damit. Allerdings muss zunächst ausgeschlossen werden, ob keine Sojaproteinallergie vorliegt, was bei uns glücklicherweise der Fall war.

_________________
Liebe Grüße!
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Daniela (*1973, LKGS) mit Sohn (*2004, Neurodermitis, KISS und diverse
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Unsere Galerie: http://www.REHAkids.de/phpBB2/album.....personal.php?user_id=3982 .
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Willi
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BeitragVerfasst am: 14.03.2007, 16:07    Titel: Antworten mit Zitat

Kirsten und Noel hat folgendes geschrieben:
Hallo Estel,

da auch von Laktoseintoleranz die Rede war: das ist heutzutage auch eine Modediagnose. Eine echte Laktoseintoleranz im Säuglingsalter ist extrem selten, die wird normalerweise frühestens ca. ab dem 5. Lebensjahr oder wesentlich später entwickelt. Eine von Geburt an bestehende Laktoseintoleranz (das ist dann zumeist die sehr seltene Stoffwechselkrankheit Galaktosämie, bei der das Kind keine Laktose verstoffwechseln kann, weder aus Kuh- noch aus Muttermilch) entdeckt man schon bald nach der Geburt, weil das Kind dann Durchfall hat und schlecht gedeiht.
LG,


Da muß ich doch mal meinen Senf dazugeben, auch, wenn es schon so lange her ist, dass der Beitrag geschrieben wurde:

Galaktosämie hat mit Laktoseintoleranz eigentlich nichts zu tun!
Galaktosämie ist eine Stoffwechselerkrankung bei der die, in der Laktose enthaltene, Galaktose nicht verstoffwechselt werden kann. Die Galaktose lagert sich an der Leber, den Nieren, den Augen und dem Gehirn ab und richtet dort schwerste Schäden an, bis zum Versterben der Kinder.
Die Kinder haben nicht nur Durchfall und gedeihen schlecht, sondern würden innerhalb von ein paar Tagen, wenn sie nicht behandelt würden, jämmerlich zu Grunde gehen und sterben.
Es gibt gegen diese schwere Krankheit keine Medikamente und so bleibt nur die lebenslange laktosefreie ( hier ähnelt sie der LI) und galaktosearme Ernährung und die Hoffnung, dass alles gut geht, denn der Körper produziert auch eigene Galaktose, die den Körper dann langsam selbst vergiftet.
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