also bei Vincent wurde nie etwas angekreuzt, nur die Größe und das Gewicht gemessen. Es gab nur noch Vorschläge was ich impfen sollte, KG od.Ergo- Rezepte gab es nie bei der Kinderärztin ( lassen sie sich das vom Hausarzt verschreiben, der hat ein besseres Budget ! )
Die U9 - Untersuchung habe ich dann von uns aus wegfallen lassen, weil es zu keinem Resultat führte und Vincent eh ganz viel im SPZ, Uniklinik und Hausarzt untersucht wird.Für die HH- KB- Schule war es okay das die U9 Untersuchung nicht gemacht wurde, die Schulen in HH sind nun angehalten zu kontrollieren, ob auch alle Untersuchungen stattfanden. Der Rektor der Schule sagte ganz klip und klar, dass die besonderen Kinder genug zur Vorstellung in der Praxis seien.
Ich habe nun bei Kindern gehört, die sprachauffällig bei der U8 waren, bekamen auch keinen Überweisungsschein für den HNO - Arzt mit der dann falls erforderlich Logopädie verordnet. Die Ärztin bemängelte es, aber ein Kreuz wurde nicht gemacht !
Man kann bei Förderung der Kinder nie früh genug anfangen, was man heute nicht erkennen und beheben kann, wird später um so teurer.
Doch eines wundert mich das die Untersuchungen Pflicht werden sollen, hinsichtlich auch der Gewalt und Mißbrauch an Kindern, doch wenn en Arzt nicht mal die Kreuzchen richtig setzt.........................?
Im SPZ hatte ein Arzt mal eine Frage zu Vincents blauen Flecken am Rücken, die konnte ich erklären ( fand es i.O. das der Arzt nachfragt ) da Vincent die Treppe runterrutscht, stößt er sich oft den Rücken an den Stufen, wenn er so gleitet. Die Schienbeine sind voller Flecken, weil er sich oft aus dem Rolli fallen lässt oder wenn er nicht mehr laufen kann sich fallen lässt.
Im Bericht stand dann aber : Nach Aussage der Mutter.......... könnte man es interpretieren wie man möchte, hatte aber einen kleinen Beigeschmack.
@ Erica, kannst du mit dem Arzt nochmals ins Gespräch gehen ?
VG,
Beate _________________ ..es gibt nichts,was uns die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann;und man soll das auch gar nicht versuchen,man muss es einfach aushalten und durchhalten;das klingt zunächst sehr hart,aber es ist doch zugleich ein großer Trost,denn indem eine Lücke wirklich unausgefüllt bleibt,bleibt man durch sie miteinander verbunden.D. Bonhoefffer
das mit den Us kenne ich auch. Bis zur U7 war laut Kinderärztin wohl alles in Ordnung, obwohl ich einige Dinge angesprochen habe. Vor allen Dingen, das mit der Sprache.
Erst bei der U8 gab es einen Eintrag bei sonstige Bemerkungen und bei der U9 jetzt auch wieder. Doch Kre
Hätte ich den Kinderarzt nicht gewechselt, wäre wohl immer noch kein Eintrag drin.
Die Us werden bei dem neuen Kinderarzt recht ausführlich gemacht und wir haben zusätzlich ja noch die Untersuchungen im SPZ.
Was ich auch nicht verstehe ist bei uns das Kreuz bei "Jetzige Früherkennungsuntersuchung: kein Anhalt für eine die Entwicklung gefährdende Gesundheitsstörung".
Hallo,
hm...mir stellt sich halt die Frage, was denn mit dem Begriff "Gesundheitsstörung" gemeint ist. Vielleicht ist damit eine Entwicklungsstörung, wo also die Aussicht anders ist als bei einer Entwicklungsverzögerung, gemeint? Also eine Behinderung...?
Dann würde es Sinn machen, dass das Kreuz bei Lena gemacht wurde, oder?
Denn mit Therapien und Medikamenten kann Lena sich ja (hoffentlich) gut weiterentwickeln.
Aber dann zielen die U`s nur darauf ab, große Störungen bzw. Behinderungen zu erkennen, oder?
So richtig aussagekräftig ist das gelbe Heft dann eh nicht.
Und eine Krankheit wäre dann ja keine Gesundheitsstörung, oder? Eine gut eingestellte Epilepsie würde ja theoretisch kein Risiko für die Entwicklung darstellen, so ist das wahrscheinlich gemeint, denke ich, nicht dass das Kind gesund und normal entwickelt ist.
Die Grauzone dazwischen erfasst das Heft halt nicht...naja.
Ich muß aber sagen, dass unser Arzt sich sehr viel Zeit nimmt, der Hör- und Sehtest mußte nicht gemacht werden, da Lena bereits von Augenärzten und HNO`s betreut wird, das Messen und Wiegen (114 cm bei 18,1 kg!!) und Bild malen hat die Arzthelferin gemacht und trotzdem hat die Untersuchung durch den Arzt über eine halbe Stunde gedauert und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass er sich keine Zeit nimmt.
Aber den Überblick über Lenas Probleme hat er leider nicht...vieles wußte er nicht, erst wenn ich ihn daran erinnerte, einiges hatte er nicht mitbekommen und meinte auch, dass es halt bei Lena sehr viel wäre zur Zeit...tja...
Leider hatte ich Lenas Nachsorgepass in der Uniklinik beim Neurologen gelassen, da der sich den in Ruhe anschauen wollte und nun im Urlaub ist...naja...
@ Sabine:
Zitat:
Das Gelbe Heft ist eigentlich dazu da, Entwicklungsauffälligkeiten rechtzeitig zu erkennen
Ja, so hatte ich das auch immer verstanden, aber ganz vorne auf der Umschlagseite steht "Zweck dieser Untersuchungen ist die Früherkennung von Krankheiten, die die normale körperliche oder geistige Entwicklung Ihres Kindes in nicht geringfügigem Maße gefährden."
Das heißt ja zum einen, dass seelische Probleme gar nicht erfasst werden und zum anderen, dass nur nach Krankheiten gesucht wird, nicht nach Entwicklungsproblemen...und auch nur, wenn diese mehr als geringfügig sind...das klingt ja schon anders, als ich immer dachte.
@ Anja:
Zitat:
Was ist übrigens "Verdacht auf besondere Begabung?"
Das ist nur eine anderer Ausdruck für Hochbegabung, welchen man wohl bei kleineren Kindern benutzt, wenn man nicht getestet hat, aber die kognitive Entwicklung auffällig weit ist...Lena wäre jetzt ja alt genug für die Testung, aber 1. habe ich da keine Lust drauf, weil Lena schon genug Ärzte und Krankenhäuser sieht und 2. würde es grad nicht viel ändern...dass sie weit ist, wissen wir, die Amtsärztin hatte sie letztes Jahr mit knapp fünf Jahren kognitiv für schulreif erklärt...aber der Rest passt halt von der Entwicklung lange nicht dazu...
Liebe Grüße
Erica _________________ Mama von Lena (11 Jahre), Frühchen, benigne occipitale Partialepilepsie/ Panayiotopoulos-Syndrom, nächtl. Bradykardien, Z.n. Schädelbasisfraktur/ SHT/subduralem Hämatom/ Hämatotympanon im April 2006, Herzrhytmusstörungen, räuml.-konstruktive Wahrnehmungsstörung, etc.
bei Jérôme wurde die Behinderung ja schon bei der Geburt festgestellt und an der Stelle die ersten Gesundheitsstörungen, Maßnahmen und Behandlungen genannt. Solange er im KH war, wurden die entsprechenden Kreuze gemacht, bei der KiA dann nicht mehr. Wir bekamen ja auch die entsprechende Förderung und hatten viele Arzttermine und eine entsprechende Anzahl an Diagnosen und Berichten. Bei der U9 fragte man mich ratlos, was wir denn jetzt testen könnten (Sehtest für ein blindes Kind, Hörtest für ein Kind mit Hörgeräten, Sprachtest mit nichtsprechendem Kind?). Wir einigten uns dann auf Messen und Wiegen. Solange ich von meiner KiA die entsprechenden Überweisungen und Rezepte bekomme, die ich brauche, bin ich's zufrieden. Allerdings bin ich von uns beiden auch die Fachfrau für die Behinderung meines Kindes.
Das Einzige was mich dabei immer ärgert, ist, dass ich von meiner KK immer Erinnerungsbriefe bekomme, wenn mein Kind zu einer U-Untersuchung sollte, damit es auch gesund bleibt. Da mein Sohn behindert ist, sind wir jede Woche beim KiA und ständig in ärztlicher Behandlung, können es also gar nicht vergessen.
Liebe Grüße _________________ Claudia mit Jérôme (*4/2000, HC, blind, psychmot. Retardierung) aus Gelsenkirchen
Aber dann zielen die U`s nur darauf ab, große Störungen bzw. Behinderungen zu erkennen, oder?
Hallo Erica,
auch das würde ich so nicht sagen. Jan-Paul ist ja ein schwer mehrfach behindertes Kind und erst nach dem 2. Lebensjahr als solches erkannt.
Im Prinzip hätte er schon ab der U2 - also in den ersten Lebenstagen - zumindest als Risiko-Kind erkannt werden müssen. Bei ihm wurden aber keine Lagereaktionen getestet. Das wurde erstmalig gemacht als er 11 (!) Monate alt war. Beim Timmi wurden die Lagereaktionen mit 5 Tagen getestet. Ich war dabei und kann heute sagen, dass Jan-Paul schon bei der U2 komplett durchgefallen wäre.
Insofern ist das Gelbe Heft auch zur Identifikation von schweren Mehrfachbehinderungen offensichtlich nicht geeignet. Bei JP haben gleich mehrere Ärzte geschlafen bzw. hatten "keine Lust" JP Entwicklungsstörungen aufzudecken. So nach dem Motto "Ich will mir ja keinen Ärger einhandeln"...
Wir sind damals auf eigene Faust ins SPZ gegangen, weil unsere damalige Ärztin sich nicht getraut hat, die Wahrheit zu sagen. Sie hätte diesbezüglich zu schlechte Erfahrungen gemacht... Dann lieber falsche Angaben ins Gelbe Heft eintragen - ist ja bequemer und der Arzt hat seine Ruhe... Offensichtlich sehen einige Ärzte schon, was Sache ist, haben aber keine Lust auf ein "unbequemes" Kind. Vielleicht wünschen sich dann einige Kinderärzte sogar, dass der Patient wechselt. Sollen sich doch die Kollegen mit dem entwicklungsauffälligen Kind "rumärgern"... Anders kann ich es mir nicht vorstellen... Unsere damalige Kinderärztin war jedenfalls heilfroh und erleichtert als sie uns endlich "los" war.
Ich habe dann ein Jahr lang gar keinen richtigen Kinderarzt gehabt. Bin zum Impfen oder wenn JP krank war, mal zu dem und mal zu dem gegangen (das war aufgrund unserer privaten Versicherung möglich).
Habe dann immer gesagt "Mein Sohn ist mehrfachbehindert, das braucht Sie aber nicht zu interessieren, ich brauche nur eine Impfung/ein Medikament". Da waren dann zwar einige Ärzte sprachlos, weil sie so was wohl nicht oft erlebt haben, aber das war mir dann auch wurscht.
Ich sagte dann auch meist dazu, dass wir im SPZ in Behandlung wären und dort "alles" gemacht würde. So hatte ich dann meine Ruhe...
Nach unserem Umzug von Berlin nach Iserlohn haben wir dann zum Glück schnell einen super Kinderarzt und einen sehr netten Neuropädiater gefunden. Wir fühlen uns bei beiden in guten Händen und rundum gut versorgt.
Lieben Gruß
Sabine _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
REHAkids - Das Forum für besondere Kinder
Hallo,
Malte war ja bis letztes Jahr gesund, so dass wir bis zur U7 alle Untersuchungen normal gemacht haben - war alles OK.
Aber die U8 hat Merle alleine gemacht - habe ich bei Malte nicht machen lassen, da Größe und GEwicht so in seiner Akte verzeichnet sind und alles andere hätte er eh nicht machen können. Diesen Termin habe ich uns allen erspart. Jetzt liegt das U-heft beim Versorungsamt wegen Antrag auf Anerkennung eines Impfschadens (3.FSME-IMpfe).
LG Ulrike _________________ "Am leichtesten ist eine Feder,
am schwersten ist eine Last auf der Seele!"
Ulrike, Merle (*3/2002), ein Wirbelwind, Zwillingsbruder Malte
nach Enzephalitis 2005 geistig und körperlich schwer behindert, nicht einstellbare Epilepsie, Button, wahrscheinlich Impfschaden nach FSME-Impfung - unser Kämpfer!!! und Svea (*9/2008) die Minimaus
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