Verfasst am: 18.06.2006, 00:11 Titel: Heute 10.15 Uhr im BR Lilly und Marie/Kinder mit D.-Syndrom
Hallo,
zwar schon etwas spät, aber hier noch ein Fernsehtipp für morgen Vormittag, na gut heute Vormittag:
10.15 BR Lilly und Marie/Leben mit behinderten Kindern
Ich hab das aus der Zeitschrift "Idea" in der Fernsehzeitschrift "TV Spielfilm" steht aber nur "Stationen", also ob beides dasselbe ist nur unter anderem Namen, weiß ich leider nicht .
Hab noch im Videotext gefunden es geht um Kinder mit Down-Syndrom.
Viele Grüße
Steffi _________________ Jochen und Steffi mit Elsi 01/90, Amalia 08/92, Sina 09/03 (nach NEC AP bis 03/04, DORV, HLHS ..., stark untergewichtig) und Matilda 03/05
Meine Vorstellung: http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic5821.html
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
Vaclav Havel
habe mir gerade die sendung angeschaut.
bin schockiert!!
es ist schlimm ich kann es nicht glauben das sowas auch bei uns passiert.
wenn man bedenkt das die ärzte mit ihrer diagnose auch daneben liegen und dann die schwangere abtreibt obwohl das kind gesund wäre.
vorallen als sie gezeigt haben wie sie eine giftspritze in das herz des ungeborenen stechen und das aufhört zu schlagen.das ist grausam.
für mich ist das mord.
ich wusste auch am anfang nicht was das für eine sendung ist und mein 10 jähriger sohn hat sie mitangeschaut.er ist total erschrocken als er das mit den ungeborenen gesehen hat.
bin total geschockt.
marika _________________ Marika 05/72,Markus 02/71,Moritz 09/95 gesund und Martin03/98 shuntversorgter Hydrocephalus,Amaurose bds.blind,Epilepsie und Spastik links.
hab mir auch grad die sendung angeschaut und ich finds einfach nur schrecklich und graussam. für mich ist sowas ebenfalls mord. so ein kind hat doch auch ein recht auf leben. kein arzt sollte sich das recht nehmen über leben und tod in solchen fällen zu entscheiden. ein arzt sollte lieber beraten, aber leider sind viel ärzte dazu net in der lage.
ich war auch total geschockt und sprachlos ... irgendwie hat mich das mit der Herzspritze doch sehr an Nazideutschland erinnert, da wurde dies auch eingesetzt, nur nicht am Ungeborenen. Wo sind wir eigentlich hingeraten und wo führt das hin? Ich habe nicht gewusst, dass das mitunter so gehandhabt wird und wenn ich mir überlege, dass Sina ja auch eine Kandidatin für eine Spätabtreibung gewesen wäre ... Die Pränataldiagnostik riecht für mich schon sehr nach Selektion ...
Nach dem Beitrag frag ich mich ersthaft, wann wacht Deutschland in dieser Beziehung auf? Mir fehlen einfach die Worte!
Fassungslose Grüße
Steffi _________________ Jochen und Steffi mit Elsi 01/90, Amalia 08/92, Sina 09/03 (nach NEC AP bis 03/04, DORV, HLHS ..., stark untergewichtig) und Matilda 03/05
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Vaclav Havel
ich habe leider die Sendung nicht sehen können. Ging es da auch um Spätabtreibungen?
Ich dachte, es ginge vordergründig um zwei Mädchen mit Down-Syndrom.
Warum hat die Schwangere denn noch so spät abgetrieben?
Lieben Gruß
Sabine _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
REHAkids - Das Forum für besondere Kinder
es wurden einige Beispiele von lebenden Down-Kindern gebracht, u. a. die beiden Mädchen welche adoptiert waren. U. a. wurde gesagt, dass 90 % aller Down-Kinder nicht zur Welt kommen.
Dann ging es eben allgemein über die Pränataldiagnostik und es kam eben auch Spätabtreibung zur Rede, Hebammen haben gesprochen, dass sie mitunter angehalten werden, wenn das Kind seine Abtreibung doch überlebt, dies nicht zu dokumentieren, sondern eben als Totgeburt zu dokumentieren. Mit einer Selbstbetroffenen wurde nicht gesprochen, aber ein Ultraschallfilm mit Einsatz der Herzspritze wurde gezeigt. Die Aufklärung der Frauen, die sich zu diesem Schritt entscheiden, ist auch unzureichend. Es haben verschiedene Fachleute gesprochen u. a. einer vom Ethikrat, Kinderarzt, einer von der Bundesärztekammer (Vorsitzender?).
Eine wirklich gute Sendung, die die bei uns betriebene Praxis anprangert.
Viele Grüße
Steffi _________________ Jochen und Steffi mit Elsi 01/90, Amalia 08/92, Sina 09/03 (nach NEC AP bis 03/04, DORV, HLHS ..., stark untergewichtig) und Matilda 03/05
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Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
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