Verfasst am: 03.06.2006, 13:07 Titel: Elternsehnsucht - Wenn das Jugendamt "zuschlägt"
Ich hab durch ein anderes Forum eine sehbinderte Mutter kennengelernt, ihr Mann ist blind, und ihnen wurde das Kind vom Jugendamt weggenommen....eine heftige Geschichte.....lest selber und bildet euch ein Urteil.
http://www.elternsehnsucht.de.vu/ _________________ Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05), Dravet-Syndrom ( und Mercy - ihr Anfallsmeldehund )
Naja, aber so wie es sich liest wurden einige Tests niemals durchgeführt. Zudem wurde nie gesagt wie alt die Rippenbrüche waren. Brüche können auch unter der Geburt z.B. entstehen....so wie bei meiner grossen das Schlüsselbein gebrochen war weil der Arzt zu heftig auf meinem Bauch rumdrückte unter den Wehen.
Zudem nicht ein einziger blauer Fleck oder ähnliches, also keine Zeichen auf Misshandlungen. Und das Ganze 2 Tage nach der Impfung....Zufall? Jeder weiss das Impfungen Gehrinschäden hervorrufen können, ebenso Krämpfe.
Ich würde mich hüten da ein Urteil sprechen zu wollen, aber in meinen Augen hat es sich das Jugendamt da echt zu einfach gemacht. _________________ Sylke (*3/70) mit Kimberly (*5/05), Dravet-Syndrom ( und Mercy - ihr Anfallsmeldehund )
Ich habe den Film zweimal gesehen, und zweimal vorm Fernseher gesessen und geheult. Während ich das gerade schreibe und mir das Foto der drei in dem Link ansehe, kämpfe ich mit den Tränen, wenn ich daran denke, was die Behörden mit dieser Familien gemacht haben. Diesen Eltern hatte man das Kind weggenommen, weil sie geistig beeinträchtigt waren, obwohl sie sich sehr liebevoll um ihre Tochter gekümmert haben.
Andererseits werden viele Kinder von ihren Eltern geschlagen, eingesperrt, vernachlässigt, manchmal missbraucht........ werden trotzdem den Eltern nicht entzogen, obwohl es ihnen dort schlecht geht. Das ist gegenüber den Eltern, die sich wirklich kümmern, aber eine Behinderung haben, sowas von ungerecht und eigentlich ein Skandal, den man öffentlich machen sollte. Mal abgesehen davon wäre es für vernachlässigte Kinder wohl oft besser, wenn man sie den Eltern wegnehmen würde. Ich kenne da einige krasse Beispiele aus Ulis früherer Schule, aus Gesprächen mit dem Erziehungsleiter der Einrichung, in der Uli lebt sowie der Sozialarbeiterin, die für uns zuständig ist (selbstverständlich ohne Namen und Daten). Es waren haarsträubende Sachen, solche Eltern kann man nicht mehr als Menschen bezeichnen.
Nachdenkliche Grüße
Annette
PS: Habe gerade auf der Seite gelesen und festgestellt, dass die Familie quasi fast bei uns um die Ecke wohnt.wohnt. Gänsehaut, Jugendamt Hannover................ _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
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