Hallo Anja, bist du denn bei der Therapie nicht dabei? So könntest du doch sehen und abschauen, was der Therapeut macht und das gleiche zu Hause anwenden. Erklärungen gibt uns unsere Therapeutin auch. Sie empfiehlt auch, welche Tragegriffe nicht wünschenswert sind und welche Bewegungsabläufe in welcher Reihenfolge sinnvoll wären. So hat sich das bei uns in den Alltag eingeschlichen.
LG
Doreen _________________ Charlotte, 16.08.2000, ehem. Frühchen 31.SSW und Friederike, 15.07.2004. extrem. Frühgeb. in der 24.SSW (720g., 33 cm), nach Hirnmittellinienzyste HC, shuntversorgt , entwicklungsverz., sehbehindert, Minderwuchs, Balkenagenesie Meine Galerie
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Verfasst am: 28.05.2006, 11:06 Titel:
Hallo Anja
Ich verstehe gut was du meinst. Ich bin auch der Meinung ich weiß zu wenig und kann nicht so viel machen wie ich mir wünschen würde.
Ich glaube , es ist sehr schwer einen guten Terapeut und die richtige Therapie für das Kind zu finden. Man hat auch nicht so viel Auswahl, man muss die Stelle auch ereichen können.
Ich mache eigentlich sehr viel alleine mit Maxi, die K.gymnastin kommt alle 14 Tage zu uns nach Hause.
Ich habe erst nach Vojta gemacht, 6Mon. lang und ich fand das zu brutal und ich wolte dann wenigstens eine andere Methode ausprobieren.
Ich habe dann Vojta mit Bobath kombiniert und dann nur nach Bobath.
Das wichtiger ist selber zu schauen was dein Kind so kann und was er auch gerne macht und gerade da anfangen.
Maxi ist mehr mit der Füße aktiv und er mag wenn er sich anstoßen kann.
Da habe ich ihm immer ,während er gelegen ist ein Gegestand an die Füße gelegt wu er sich anstoßen kann und was auch Gäreusche macht.
Wenn er auf dem Bauch liegt, lege ich ihm eine zusammengepackte Decke oder Handtuch unter dem Bauch so kann er sich einfacher stüzen.
Im sitzen stütze ich ihm auch mit Handtücher oder Kernekisschen.
Wir haben jetzt so ein Baustein aus Poliester im Eckform,und damit kann er auf Knie stehen und sich auf dem Baustein stützen.
Er kann sich ein wenig mit ein Krabelhilfe fortbewegen(leider haben wir keine genehmigt bekommen)
Sehr viele Übungen sind aus meine Ideen entstanden, ich hatte eine Idee und habe dann die K.gymnastin gefragt ob ewas in der richtung gibt (Beispiel Krabelhilfe).
Du kannst dich nicht nur darauf verlassen das die K.G. das richtige Therapie für deinen Kind findet .Und auch wenn der Fall ist kann man immer neuen Sachen ausprobieren. Du kennst dein Kind am bessten und kannst dir vorstellen was er kann.
Was ich noch wichtig finde das ,das Kind oft die Pozition ändert , und das man darauf achtet das möglich alle Körperteile treniert werden.
Ich hätte viel mehr zu erzählen aber ich hoffe das dir das als erstes ein wenig Klarheit bringt.
Liebe Grüße, Ani _________________ Ani mit Max(21.06.04). Durch angeborene Fehlbildung am Gehirn schwerstmehrfach behindert, Krampfanfälle.Lennox-Gastaut Syndrom, hochgradige Sehbehinderung, Skoliose und Hüftluxation. Trotz allem ein fröhliches und sehr süßes Kind.
"Wenn er lacht, geht bei mir die Sonne auf"
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