Verfasst am: 18.05.2006, 21:05 Titel: Ute mit Steffi (frühkindlicher Autismus)
Hallo!
Ich bin Ute. Meine 8Jährige Steffi ist ein besonderes Kind. Ihre Diagnose lautet Frühkindlicher Autismus.
Ich freue mich auf Austausch mit euch.
Meine erste Frage aus der Rubrik Schule stelle ich hier nochmal rein, in der Hoffnung, ein paar mehr Antworten zu bekommen. Im Moment fühle ich mich einfach überfordert und den Gesprächen mit Steffis Lehrern nicht gewachsen. Vielleicht, so meine Hoffnung, finde ich hier kompetente Antworten.
Unsere Steffi geht in die 1. Klasse der Förderschule G (geistig behindert)
Jetzt fragte uns ihre Klassenlehrerin, ob Steffi Ergotherapie bekommen soll in der Schule. Dann solle ich vom KiA ein Rezept mitbringen.
Bei unserem Gespräch, dass eher zwischen Tür und Angel ablief, kam für mich nicht klar rüber, was denn bei der Ergotherapie mit Steffi gemacht werden sollte? Welche Rolle spielt denn die Ergotherapeutin in der Schule?
Die Lehrerin meinte, Steffi würde bei der Therapie speziell gefördert werden. Aber das wird sie doch in der Schule auch?
Hat jemand Erfahrung mit Ergotherapie in der Schule und kann mir erklären, wo der Unterschied zwischen der Förderung durch lehrer und der Förderung einer Ergotherapeutin ist?
Ich möchte Steffi nicht zum Therapieobjekt machen lassen, aber natürlich alle Möglichkeiten nutzen, sie bei ihrer Entwicklung zu unterstützen.
dir ein herzliches Willkommen im REHAkids - Forum zum regen Erfahrungs - und Gedankenaustausch !
VG,
Beate _________________ ..es gibt nichts,was uns die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann;und man soll das auch gar nicht versuchen,man muss es einfach aushalten und durchhalten;das klingt zunächst sehr hart,aber es ist doch zugleich ein großer Trost,denn indem eine Lücke wirklich unausgefüllt bleibt,bleibt man durch sie miteinander verbunden.D. Bonhoefffer
auch von uns ein herzliches Willkommen. _________________ Bernadette mit Neele, 19.12.2001 - 29.06.2009 (Therapierefraktäre Epilepsie, Globale Entwicklungsstörung, Strabismus divergens mit deutlicher Visusstörung, Mikrozephalie, Mitochondriopathie - Komplex I und IV Mangel.
Wir haben auch Ergotherapeuten in der Schule und brauchen kein Rezept für ihre Arbeit am Kind und bei Elternsprechtag sind sie auch anwesend und stellen vor, was sie mit dem Kind gemacht haben und was gepalnt ist.
herzlich willkommena uch von mir. Mein Sohn (14) hat u. a. auch Autismus, allerdings eine andere Form, das Asperger Syndrom.
In der Schule lernt Steffi ja vor allem lebenspraktische Fertigkeiten, wie den Tisch zu decken, und ähnliches, was man halt im Alltag so braucht - und schulische Inhalte im eigentlichen Sinne, soweit sie dazu imstande ist, sowie eine allgemeine Förderung wie Basteln, Musizieren, Sport u.s.w.
Die Ergotherapie hingegen bemüht sich speziell und gezielt um Probleme, die die Wahrnehmungsverarbeitung betreffen, also Motorik, Sinneswahrnehmungen, Probleme mit dem Gleichgewicht, sich strukturieren können u.s.w, ganz speziell auf die besonderen Probleme deiner Tochter eingehend. Das wird ihr sicher viel Spaß machen, denn es geschieht auf spielerische Weise. Riesenfortschritte kannst du davon nicht erwarten, aber kleinere sind durchaus realistisch.
Ich würde dir darum empfehlen, das Angebot anzunehmen.
Hallo Ute ,
herzlich Willkommen in diesem wunderbaren Forum.
Viel Spass beim Ausstausch.
Gruss Marion _________________ Philipp 23.12.98 MPS Typ II(Stoffwechselerkrankung) ,Benjamin 24.1.83 gesund
Du kannst keine Beiträge in dieser Rubrik schreiben. Du kannst auf Beiträge in dieser Rubrik nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in dieser Rubrik nicht löschen. Du kannst an Umfragen in dieser Rubrik nicht mitmachen. Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten Du kannst Dateien in diesem Forum herunterladen