schade, aber es ist das eingetreten, was ich mir schon gedacht habe!
Und wieder hat eine sinnvolle Therapie den Weg in den Leistungskatalog nicht gefunden! Was soll man nun dazu sagen. Ich denek, es war zu erwarten. In den Zeiten kanpper Kassen ist es ein zu teures Unterfangen, zusätzlich Therapiemethoden aufzunehmen!
>>>Und du fühlst, dass du lebst
Weil du tanzt und fliegst, du schwebst
Weil du lachst, weil du weinst und liebst
Du bist ein Wunder
Du bist ein Wunder<<<
Andreas Bourani "Wunder"
Es ging hier nur um die Streitfrage: "lasse mer se rein oder net?"
Anscheinend nicht und die Gründe dafür sind vielschichtig, aber in letzter Konsequenz logisch! Ich selbst habe einige Petö-Kinder in meiner Praxis und der Weg in Zukunft daran zu kommen wird der selbe sein wie eh und je!
Also im Prinzip ein Irrwitz, aber was ist schon logisch in unserem Gesundheitswesen?
Ebenfalls frohe Weihnachten und viel Erfolg beim nächsten Petö-Kurs!
Gruß, Tobias
P.S. der Schnee ist schon wieder weggeschmolzen... _________________ Tobias Bergerhoff / Kinderphysiotherapeut
>>>Und du fühlst, dass du lebst
Weil du tanzt und fliegst, du schwebst
Weil du lachst, weil du weinst und liebst
Du bist ein Wunder
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Andreas Bourani "Wunder"
ich habe lange nichts mehr von mir und uns hören lassen, denn der - instinktiv- erwartete Schock über die Entscheidung des GBA hat uns doch ein wenig gelähmt. Nach dem ersten Durchatmen ist bei uns aber klar: Wir machen in Düsseldorf weiter wie bisher und da wir -im Gegensatz zu unseren bayrischen Elternvereinen oder FortSchritt Hannover- hier in NRW nur in kleinen Teilen öffentliche Gelder bekommen haben, ändert sich zunächst mal nicht viel.
Die Sozialämter spielen in Teilen "noch" mit, aber der Grundtenor innerhalb der Elternverbände ist eigentlich ganz klar Richtung Europaparlament zu gehen, denn eine EU umfassende Klärung der Situation ist das Einzige, was jetzt noch Sinn macht.
Was ich traurig fand, war, dass sich offensichtlich niemand mit dem komplexen Beruf des/r KonduktorIn und dem komplexen Förderprogramm auseinander setzen wollte. Dabei kann eigentlich nur das eine Antwort auf die komplexe "Störung" unserer Kinder sein. Es ist halt eben schwierig in Deutschland, wenn es keine passende "Schublade" gibt, in die so etwas eingeordnet werden kann. Schade, schade, schade!!!
Nach 7 Monaten "Petö-Pause" (Jan-Owe ist auf die weiterführende Schule gekommen, ganztags, mit 2 Einheiten KG, einer Einheit Ergo und einer Einheit Logopädie) haben wir im Februar eine Samstagsgruppe (2xmonatl.) gestartet, an der er jetzt teil nimmt. In diesen 7 Monaten hatten sich seine Achillessehnen stark verschlechtert (sprich:drohten zu verkürzen) und die Hüften (mit denen wir eigentlich keine Probleme mehr hatten) waren ebenfalls schlechter geworden. Wir haben uns nun bis Ende des Jahres das Ziel gesetzt über Petö das Ganze wieder so zu verbessern, dass eine erneute OP hinfällig wird und es sieht nach insgesamt 3 Wochen Blocktherapie und der kontinuierlichen Samstagsförderung ganz danach aus, dass wir das schaffen.
Klar, das ist ein finanzieller Faktor, aber die Schmerzen, die Belastung für die ganze Familie, der Ausfall in der Schule, etc, etc. sind auch nicht von der Hand zu weisen.
Liebe Grüße
Signe
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