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Grundsicherung möchte den neuen Bescheid über Pflegegrad
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Patrick`s Mama
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BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 17:40    Titel: Grundsicherung möchte den neuen Bescheid über Pflegegrad Antworten mit Zitat

Hallo,

Ich habe am 22.11.16 den Folgeantrag für Januar 2017 gestellt, am 25.11.16 habe ich den Bescheid erhalten, leider wurde die Erhöhung ab Januar noch nicht berücksichtigt. Ich habe dann angerufen, da wurde mir gesagt, das es zu dieser Zeit das noch im System gespeichert gewesen sei. Ich würde demnächst ein Änderungsbescheid erhalten mit der Erhöhung bis heute habe ich noch keinen neuen Bescheid erhalten auch wurden die 5 Euro noch nicht nach gezahlt.

Heute erhielt ich ein Brief mit der Aufforderung, in Verbindung mit dem § 60 SGB 1, dass ich bis zum 17.01. den Bescheid von der PK betr. Höhe des PG ab 01/2017. Aber leider noch kein Wort wegen der Erhöhung, nach der Erhöhung richtet sich doch auch der Mehrbedarf, da wurde auch noch nichts geschrieben. Unser Amt hat leider auch nur noch Dienstags und Donnerstags auf, ich weiß nicht ob ich das morgen überhaupt schaffe, da hin zu gehen.

Ist das rechtens, was hat der PG mit der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zu tun?

Ich hoffe Ihr könnt mir da helfen.

VG Heike

_________________
Patrick (1986) Diag.: Adrenoleukodystrophie 94, Blind, Stumm, PEG/Button, Epilepsie, Schluckstörung, Spastische Tetraparese mit kontrakten Füßen, Skoliose und Streckhemmung der Arme, Reflux-OP, Magendurchbruch, Zwölffingerdarmgeschwür, 06/2014 schwere Pneumonie, O2, Osteoporose 12/2014
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monika61
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BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 20:09    Titel: Re: Grundsicherung möchte den neuen Bescheid über Pflegegrad Antworten mit Zitat

Patrick`s Mama hat folgendes geschrieben:


Ist das rechtens, was hat der PG mit der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zu tun?


VG Heike



Hallo Heike,

ehrlich gesagt....keine Ahnung. Confused


Schau mal hier:
----------------------------------------------------------------------------------

Regelbedarfsermittlungsgesetz" / Regelleistungen ab 2017

Zusammenfassung der Änderungen durch Widerspruch e.V.:

...Die Änderungen zum Regelbedarf im SGB II und SGB XII nebst Regelbedarfsermittlungsgesetz (Artikel 1,3 + 6) treten zum 1.1.2017 in Kraft1. Tabellen zu den neuen Regelsätzen sind im Anhang beigefügt.  

Die weiteren Änderungen des SGB XII (Artikel 3 + 3a) treten überwiegend zum 1.7.2017 in Kraft2.   
Sie werden nachstehend dargestellt...  

http://tacheles-sozialhilfe.de/fa/r.....B_XII_2017_WD_12-2016.pdf

---------------------------------------------------------------------------------
Wir haben unseren neuen Bescheid schon mit der Erhöhung und dem entsprechenden Mehrbedarf für ab 2017 erhalten.
Pflegegrad hat hier keiner abgefragt.

LG
Monika
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Betty1205
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BeitragVerfasst am: 12.01.2017, 08:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Heike,

bei uns wird auch nicht danach gefragt Shocked . Pflegegeld soll doch nicht anrechenbar sein oder?
Hoffentlich tut sich da kein neues "Kampffeld" auf Rolling Eyes .

Was mir bisher immer noch nicht so ganz klar ist Embarassed Embarassed Embarassed , wem "gehört" das Pflegegeld denn
nun eigentlich? Dem Behinderten oder der/dem Pflegerin/Pfleger? Ich dachte immer, ich bekomme
es als so eine Art "Vergütung", weil ich meinen Sohn zu Hause pflege. Aus diesem Grunde auch die
halbjährliche Pflegebegutachtung.

Darauf kommt es evtl. auch an, wem das Pflegegeld zugerechnet werden kann.

Liebe Grüße
Petra

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Sohn geb. 94, Fragiles X, 80 % SBA, Epilepsie
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monika61
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BeitragVerfasst am: 12.01.2017, 08:18    Titel: Antworten mit Zitat

Betty1205 hat folgendes geschrieben:


, wem "gehört" das Pflegegeld denn
nun eigentlich?
Dem Behinderten oder der/dem Pflegerin/Pfleger? Ich dachte immer, ich bekomme
es als so eine Art "Vergütung", weil ich meinen Sohn zu Hause pflege.



Hallo Petra,

-----------------------------------------------------------------------------------

1. Das Wichtigste in Kürze

Pflegegeld erhält ein Pflegebedürftiger ab Pflegegrad 2 von der
Pflegekasse, damit er die Person, die ihn zu Hause pflegt, bezahlen kann.....

Komplette Info:
http://www.betanet.de/betanet/sozia.....legeversicherung-305.html
........................................................................................................

LG
Monika
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*Sally*
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BeitragVerfasst am: 12.01.2017, 13:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Petra,

Betty1205 hat folgendes geschrieben:
Aus diesem Grunde auch die
halbjährliche Pflegebegutachtung.



solltet ihr in PG 4 übergeleitet worden sein, ist ein vierteljährlicher Beratungseinsatz vorgesehen.

LG

_________________
Evi mit Debbie * 95
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Patrick`s Mama
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BeitragVerfasst am: 12.01.2017, 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe heute mit dem Sachbearbeiter telefoniert und habe gefragt warum Patrick noch kein Änderungsbescheid erhalten hat und wieso er den PG wissen möchte. Er sagte das ich mich bitte noch gedulden soll zwecks den Änderungsbescheid, der Bundesrat hätte erst sehr spät zugestimmt, dann hatte das Amt Weihnachtsurlaub und die Software wäre dann endlich am 9.1.17 aufgespielt wurden. Er würde erst alle nach und nach abarbeiten.

Wegen den PG hat er nur gesagt, damit es mit in der Akte wäre, angerechnet würde ja nichts. Jetzt bin mal auf den Bescheid gespannt. Hoffentlich nicht muss ich nicht schon wieder in Widerspruch, es laufen von letzten Jahr noch einer und von diesen Jahr schon 2, hat aber nicht mit diesen Amt zu tun.

VG Heike

_________________
Patrick (1986) Diag.: Adrenoleukodystrophie 94, Blind, Stumm, PEG/Button, Epilepsie, Schluckstörung, Spastische Tetraparese mit kontrakten Füßen, Skoliose und Streckhemmung der Arme, Reflux-OP, Magendurchbruch, Zwölffingerdarmgeschwür, 06/2014 schwere Pneumonie, O2, Osteoporose 12/2014
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KerstinM.
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BeitragVerfasst am: 12.01.2017, 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Die Ämter werden es , denke ich, nur in die Akte nehmen. Falls demnächst oder irgendwann eine Heimunterbringung notwendig wird, dann rechnen sich ja die Pflegesachleistung entsprechend jetzt neu, dh die Kosten des Amtes würden sich verändern. Das ist dann aber nur bei Heimunterbringung wichtig.


Vielleicht ist es für die Statistik des Zuständigkeitskreises wichtig.

Für die Grundsicherung ergibt sich keine Veränderung.

LG Kerstin

_________________
Kerstin mit Markus(*97), Hydrocephalus mit schwerem Verlauf,Epilepsie
PK (*14)spastische Tetraparese, starke Sehbehinderung, Entwicklungsverzögerung, Epilepsie, kleiner Sonnenschein
Ein behindertes Kind ist wie ein krummer Baum - du kannst ihn nicht gerade biegen, aber du kannst ihm helfen, Früchte zu tragen.
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Petra62
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BeitragVerfasst am: 16.01.2017, 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
Mal eine Frage, wenn es hier falsch ist, bitte verschieben. Kann ich Grundsicherung für meinen 18 jährigen beantragen ? Er ist in einer BvB Maßnahme im BBW. Kommt man weiter, wenn ein Pflegegrad vorhanden ist ? Mein Antrag wurde abgelehnt. Laut Rentenversicherung liegt bei ihm keine Erwerbsminderung vor.

_________________
Wenn jeder Tag mit einem Lächeln beginnt
ist es ein guter Tag.
Petra ( 1962 )
Sohn (1998) Asperger ( Diagnose 2016 ), ADS Träumer, Scoliose, Rechtsschenkelblock, fehlender Brustmuskel.
Sohn (2002) Fit
Sohn (2004) Fit
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angela
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BeitragVerfasst am: 16.01.2017, 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Petra,

GruSi nach SGB 12 setzt voraus, das der Nachfragende als dauerhaft voll erwerbsgemindert eingestuft wird.

Du schreibst das die RV das nicht so sieht, also wäre ein Antrag da nicht zielführend.
Allerdings kann sich auch ein Träger irren, ich kenne einige, die erst nicht die volle Erwerbsminderung anerkannt bekamen und im Widerspruch dann doch. Wobei es sich da um Jugendliche handelt, die nach dem Schulbesuch in eine WfbM wechselten.

LG - Angela

_________________
unsere Vorstellung: hier
Angela mit Eric (*93) und Franz (*98);
beide Dravet-Syndrom
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Mellie
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Beiträge: 1180

BeitragVerfasst am: 17.01.2017, 11:11    Titel: Antworten mit Zitat

Petra62 hat folgendes geschrieben:

Kann ich Grundsicherung für meinen 18 jährigen beantragen ? Er ist in einer BvB Maßnahme im BBW. Kommt man weiter, wenn ein Pflegegrad vorhanden ist ? Mein Antrag wurde abgelehnt. Laut Rentenversicherung liegt bei ihm keine Erwerbsminderung vor.


Hallo Petra, beck
die Frage habe ich mir auch schon gestellt, siehe hier:
http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopi.....topic102258-0-asc-30.html

Ich werde trotzdem Grundsicherung für meinen Sohn beantragen. Vielleicht stellt sich ja dann im Berufsbildungwserk heraus, dass mein Sohn gar nicht für den allg. Arbeitsmarkt geeignet ist und auch keine "volle" Ausbildung starten wird/kann. Wenn in ein oder zwei Jahren dann sicher feststeht, dass ihm Grundsicherung zusteht, dann werde ich nämlich für die rückwirkenden zwei Jahre einen Überprüfungsantrag stellen. Wink Ob dies soweit möglich ist, weiß ich aber nicht. Cool

_________________
Viele Grüße,
Mellie
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