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Susanne Th.
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Anmeldedatum: 15.03.2015
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BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

....sollte nichts überweisen heißen...
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Susanne Th.
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Anmeldedatum: 15.03.2015
Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Noch ein Versuch....Sollte nichts übereilen heißen...
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AlexandraB.
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Beiträge: 164

BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 21:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

ruf die Agentur für Arbeit an, bitte um eine Leistungsberatung.
Und es gibt die Arbeitsrechtshotline vom bmfas. Nummer findest du im Internet.

Ein paar Dinge möchte ich noch loswerden, in Bezug auf einige Rückmeldungen hier.

Leider ist die Agentur für Arbeit nicht berechtigt nach Menschlichkeit zu entscheiden, sondern ausschließlich nach dem, was im Gesetz steht. So gerne wir das manchmal würden, leider ist Gesetz Gesetz und das kann man nicht umgehen.

Kündigung auf ärztlichen Rat kann in so einer Situation nach hinten los gehen. Ein Arzt spricht das nur aus, wenn es notwendig ist und im Vorfeld schon z. Bsp. etliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen voraus gegangen sind oder sogar eine Kur oder Ähnliches. Die Agentur lässt eine Schweigepflichtsentbindung unterschreiben, somit kontaktiert sie den Arzt.

Der AG muss eine Arbeitsbescheinigung ausfüllen, sollte dort angekreuzt sein das vertragswidriges Verhalten vorliegt, ist es egal ob Kündigung oder Aufhebungsvertrag, Dem folgt eine Sperrzeit. Auch wenn im Aufhebungsvertrag steht das eine Kündigung ausgesprochen worden wäre. Ist also keine 100%ige Sicherheit, wenn du nicht sicher bist was der AG da rein schreibt.

Und um noch eine Frage von dir zu beantworten:
Bei einer dreimonatigen Sperrzeit wegen Aufhebungsvertrag, Eigenkündigung oder Ähnliches, zahlt die Agentur in den ersten vier Wochen keine Krankenversicherung, danach zahlt sie.

Ein Tip am Rande: Lass dir keinen Urlaub ausbezahlen. Er sollte abgegolten sein. Solltest du noch x Tage Urlaub haben, ruht für diese Zeit das ALG. Das wissen viele nicht und sind dann ganz perplex.

Auf jeden Fall kann es sehr hilfreich sein im Vorfeld Merkblatt I der Agentur durchzulesen, findest du im Internet. Beantwortet meistens viele Fragen schon.

Liebe Grüße und alles Gute
Alex
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AlexandraB.
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BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Auf eines wollte ich noch ausdrücklich hinweisen, vielleicht ist das hilfreich für den ein oder anderen.

Natürlich darf man kündigen, wenn der Arzt dies rät, und kann danach ALGI beziehen. Es ist nicht wie hier geschrieben. Wichtig dabei ist nur das du zum Zeitpunkt, an dem die Arbeitslosigkeit eintritt, nicht krank geschrieben bist. Der ärztliche Rat besagt ja nur das du diesen Job nicht mehr machen kannst, in der Regel kann man einen weniger stressigen Job suchen. Sagt der Arzt natürlich du bist gar nicht arbeitsfähig, ist das was anderes.
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AniH
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Beiträge: 309

BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 06:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich habe gestern nochmal mit meinem Mann gesprochen, ist ausgerechnet jetzt auf Dienstreise!

Außerdem habe ich mir im Internet bei einem Rechtsanwalt nochmals Hilfe gesucht. Mir wurde dort Folgendes gesagt:
Ich solle nachfragen, ob eine betriebsbedingte Kündigung möglich wäre und diese mit der normalen Kündigungsfrist von 3 Monaten.
Meine Frage hier stellt sich leider erst jetzt: Kann der AG dort auch Angaben über mein Fehlverhalten machen, im Arbeitszeugnis oder beim Arbeitsamt. Somit hätte ich laut RA keine Sperrfrist.
Oder Variante 2 ein Aufhebungsvertrag mit Weiterbeschäftigung von mind. 3 Monaten und sofortiger Freistellung, sodass ich auch Zeit habe, etwas Neues zu suchen.
Auch hier wäre jetzt meine Frage mit dem sauberen Arbeitszeugnis und dem Arbeitsamt. Nach den 3 Monaten tritt ja dann wahrscheinlich erstmal die Sperre ein.
Mein Fehler erinnere an den Fall mit dem Kassenbon und ich solle es aussitzen.
Und wenn sie mich fristlos kündigen, dann soll ich binnen 3 Wochen Klage einreiche und es ebenfalls aussitzen. Meist käme es dann beim Arbeitsgericht zum Vergleich und ich wäre auch nicht gesperrt.

Und wie verhalte ich mich jetzt mit meinem Urlaub? Habe noch 1 Woche Überstunden und 2,5 Wochen Resturlaub vom Jahr 2016?????

Ich weiss, dass ich ein grobes Vergehen begangen habe und muss mich dem jetzt stellen.

Ich möchte nur gern, dass Carlos und ich weiter krankenversichert sind und das wir unsere eigentlich geplante Reha im Frühjahr wahrnehmen können. Die dauert mindestens 4 Wochen und laut Recherche bei der Arbeitsagentur habe ich nur 3 Wochen Urlaub. Und Reha wäre Urlaub. Und wenn ein neuer Job dazwischenkommt, ginge es wohl auch nicht. Die Reha ist laut ärztlicher Sicht absolut notwendig, aber bei der Rentenversicherung noch nicht genehmigt.
Das Beste wäre natürlich eine 6 monatige Weiterbeschäftigung mit Arbeitsvertrag und ich könnte in Ruhe die Reha machen, was mein AG aber sicherlich nicht macht.
Ich war noch nie im Leben arbeitslos Crying or Very sad Crying or Very sad Crying or Very sad
Lg und danke.
AniH

_________________
Carlos 10/2009. op. Omphalocele, korr. Fallot Tetralogie (dabei fast gestorben),Dreiecksschädel, Kau- und Essstörung, seit 2012 glückliches Kita-Kind (wo er übrigens auch isst...toll!!!), Hüftdysplasie links, Spitzfuss links, Spastik links, fokale Epilepsie rechts. Trotz der vielen Krankheiten ein süsser und frecher Sonnenschein hoch fünf.
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Ainslie2009
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BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 07:02    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, dein AG kann dir dann eine verhaltensbedingte Kündigung aussprechen, was auch zur Sperre führt.

Keinen Aufhebungsvertrag unterschreiben (auch nicht einen mit Beendigung in 3 Monaten), kündigen lassen und dann ggf. zum Arbeitsgericht.

_________________
Arlett 8/78 starke Störung der Grob- und Feinmotorik, Sehstörung (GdB 50) mit Marc Fabian 7/07(entwicklungsverzögert) und Ainslie Lucy 5/09 Kombinierte Entwicklungsstörung, ADHS, Atypischer Autismus, Sprachentwicklungsstörung, Epilespie, GdB 60 mit Mz. H, B, PG 3
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AlexandraB.
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BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 08:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

also Reha ist kein Urlaub, da ist der Kostenträger ein Anderer als die Agentur. Wird dir somit nicht von deinen 21 Tagen Urlaub abgezogen.

Und wie ich oben schon schrieb, es gibt in der Arbeitsbescheinigung einen Punkt, dort kann der AG ankreuzen ob Eigenverschulden vorliegt. Das solltest du mit dem AG klären, was dort eingetragen wird.

Im Falle einer Sperre gibt es ja noch die Möglichkeit einer Familienversicherung oder der freiwilligen Versicherung bei der KK.

Liebe Grüße
Alex
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joris
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BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 08:30    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ani,

ich würde NICHT nach einer Kündigung fragen. Es ist sicher eine sehr unangenehme Situation, aber ich würde auf die Kündigung vom Arbeitgeber warten und dann reagieren. Auf mich wirkt das Verhalten deines Arbeitgebers nicht konsequent, ich habe eher den Eindruck, er nutzt nun deinen Fehler, um dich zur Kündigung zu drängen. Wäre dein Fehler wirklich ein Grund zur berechtigten fristlosen Kündigung, dann hätte er diese auch sofort ausgesprochen. Kein Arbeitgeber ist so "nett" und bietet dir diverse Optionen an, wenn er überzeugt ist, er kann dir problemlos kündigen. Auch ein gutes Arbeitszeugnis kannst du nicht durch deine Kündigung "erkaufen". Angeblich ist das Vertrauensverhältnis zerstört, da würde ich mich auf keine gute Beurteilung einstellen. Für mich klingt das alles sehr merkwürdig und ich denke, er nutzt gerade deine Situation schamlos aus. Du hast einen Fehler gemacht und fühlst dich ohnehin schon "schuldig". Aber du hast diesen Fehler zugegeben, dich (vermutlich) entschuldigt und damit wäre für mich als Arbeitgeber diese Angelegenheit entweder erledigt oder würde eine Abmahnung zur Folge haben. Ich möchte dir wirklich nochmals raten, einen guten Anwalt persönlich zu kontaktieren.

Alles Gute für dich,
Joris
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Susanna.E.
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BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 09:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
zur Reha:
Das ist meines Wissens während der Arbeitslosigkeit echt nicht ganz einfach, aber natürlich machbar.
Du musst m.W. beim RV-Träger Übergangsgeld (i.H. des ALG I) beantragen. Das Arbeitsamt streicht dir das AlgI, aber das Geld bekommst du ja vom RV-Träger. Am 1. Tag nach Rückkehr aus der Reha musst du dich wieder beim Amt melden und auch die Weiterbewilligung erneut beantragen. Dafür bekommst du ein Formular, was die RV ausfüllen muss.

Manchmal überweist die Rentenversicherung wohl auch direkt ans Arbeitsamt.

"Urlaub" muss man als Begleitperson eines behinderten Kindes mW nicht nehmen.

Zum Satz von Alexandra:
Leider ist die Agentur für Arbeit nicht berechtigt nach Menschlichkeit zu entscheiden, sondern ausschließlich nach dem, was im Gesetz steht. So gerne wir das manchmal würden, leider ist Gesetz Gesetz und das kann man nicht umgehen.

Meine eigenen Erfahrungen sind andere. Häufig stehen den Regelungen im Gesetz sehr schwammig, entscheidend sind also die Richtlinien. Und auch diese bieten häufig Ermessensspielraum, der von manchen mehr und von anderen weniger genutzt wird. Natürlich dürfen die Mitarbeitenden nicht tun, was sie wollen, aber sie dürfen durchaus prüfen und interpretieren. Ich arbeite viel direkt mit einem Bundesministerium zusammen, und wir finden ganz häufig Regelungen, die eigentlich dem Buchstaben des Gesetzes widersprechen, aber von allen mitgetragen werden, weil sie vernünftig sind.

Alles Gute Susanna
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Susanne Th.
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Beiträge: 76

BeitragVerfasst am: 11.01.2017, 10:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ani,

vielleicht beruhigt Dich folgender Link etwas:

https://www.anderfuhr-buschmann.de/.....nsbedingte_kuendigung.htm

insbesondere der Teil Interessensabwägung.

So schwer es Dir bestimmt fällt- abwarten- bis dahin ist vielleicht schon Dein Rehaantrag durch...
Die Äußerung Deines Arbeitgebers Dich zum nächstmöglichen Termin kündigen zu wollen, läßt Dir Luft.. wie will er die Kündigung begründen, ohne zeitnahe (!) Abmahnung und erneutes Fehlverhalten sehr schwer...
Also käme nur eine ordentliche Kündigung (begründet, z. B. betriebsbedingt) in Frage, da unterliegt er aber den vertraglich (ggf. tarifvertraglichen) vereinbarten Kündigungsfristen. Dann hast Du keine Sperre der Arbeitsagentur zu befürchten.
Kann es nicht sein, dass Deinem Arbeitgeber die bevorstehende zeilich unklare Reha nicht passt und er deshalb so reagiert? Nach 9 Jahren ungestörtem Arbeitsverhältnis?

Zum Thema Arbeitszeugnis- grundsätzlich prüfen lassen- es darf nichts enthalten sein, was Deiner weiteren berufliche Laufbahn im Wege steht.

Wenn kein Rechtsschutz vorhanden, sofortiger Eintritt in die entspr. Gewerkschaft und Inanspruchnahme der Rechtsberatung und später Prüfung des Arbeitszeugnisses, das kann ich nur empfehlen! Unser mittlerer Sohn und selbst mein Mann als Beamter sind in Mitglied in der entpr. Gewerkschaft- hat schon viele Nerven geschont...

LG
Susanne
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