Hallo Angela,
habe einen 6jährigen autistischen Sohn,Silas. Behörden sind schlimm aber man kann sich mit Gedult und konsequenz durchsetzten. Die Förderungen sind eigentlich Einkommensunabhängig allerdings werden Sie dann schnell allen Anträgen widersprechen wenn du reich bist, da du dir dann selbst hhelfen kannst und dagegen zu argumentieren wird Jahre dauern. Am Besten überschwemmt man das Amt mit Papierkram. Diagnosen, Therapien, Paragraphen und so weiter. Eine gute Rechtsschutzversicherung in der Hinterhand ist aber auch kein Schaden. Aber die Grundversorgung wie zum Beíspiel Kindergarten wird normal bezahlt ohne allzu großen Stress. Was wolltest du denn von dem Amt?
Wie kommst du mit der Diagnose zurecht?????
Es gibt definitiv Hilfe und sehr wirkungsvolle Therapien leider den Ärzten nicht bekannt und nicht billig. Silas wurde 3Jahre vom Frühförderzentrum betreut und der Lebenshilfe ohne nennenswerte Fortschritte. Dann fanden wir die ABA/VB Therapie die vor 2 Jahren nach Deutschland kam und in Amerika selbstverständlich ist für autistische Kinder. Seit der Zeit macht Silas enorme Fortschritte, nur Schade, dass wir nicht noch früher anfangen konnten. Sicher ist er immer noch autistisch und auch in allen Bereichen eingeschränkt und nicht altersgemäß aber jeder Fortschritt zählt. Diese nachweislichen Fortschritte überzeugten sogar unser extrem unflexibles Sozialamt.
Autisten sind was ganz besonderes, liebe Grüße
Karina6
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