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Welche Voraussetzungen für Werkstätten und betreutes Wohnen?
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Petra62
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BeitragVerfasst am: 01.11.2016, 20:44    Titel: Antworten mit Zitat

Dani@ Der IQ liegt bei T. im Durchschnittsbereich. Bei ihm kommt auch noch das ADS Träumer dazu . Dadurch ist er sehr langsam und versteht oft Arbeitsaufträge nicht, vergisst vieles. Ich habe gemerkt, das ich mich im letzten Post vertan habe. Embarassed Klar ist Asperger keine geistige Behinderung, sondern eine Psychische. Sorry dafür.
Unsere Rehaberaterin hat uns gesagt, wenn er das Vorbereitungsjahr gemacht hat und sich rausstellt, er schafft die Ausbildung nicht, dann kann man immer noch über eine Werkstatt nachdenken. Ich kann mir aber gut vorstellen, das Menschen mit einer geistigen Behinderung automatisch in eine Werkstatt kommen. Das müsste ja im Einzelfall entschieden werden. Ihr habt da ja echt noch Zeit. Es wird schon. Wink

_________________
Wenn jeder Tag mit einem Lächeln beginnt
ist es ein guter Tag.
Petra ( 1962 )
Sohn (1998) Asperger ( Diagnose 2016 ), ADS Träumer, Scoliose, Rechtsschenkelblock, fehlender Brustmuskel.
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deborah
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BeitragVerfasst am: 02.11.2016, 10:33    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dani,
Schau mal hier: https://www.esv.de/index.php?option.....e&id=38&Itemid=48

Ich hatte eine Arbeitskollegin, die dort ihre Ausbildung in der Druckerei gemacht hatte.

Du möchtest gerne dein Kind in der Werkstatt haben und ich nicht.
Unser Sohn hat den Förderbedarf GB und wir arbeiten daran, das er den Hauptschulabschluss wenigsten nach Klasse 9 schafft. Und hoffen, das er eine Arbeit oder Ausbildungstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt findet. Er ist auch so ein Grenzgänger zu LB hin. Deshalb machen wir Inklusion.


Gras Deborah

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R. *05/01 Kiss
T. *01/03 kognitiv, sprachlich und motorisch entwicklungsverzögert, auditive Wahrnehmungsstörung, GU-Schüler einer Sekundarschule

Eine gute Ausbildung ist fast so wichtig wie eine fordernde Mutter.
Charles M. Schulz
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Jaqueline
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BeitragVerfasst am: 02.11.2016, 15:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dani,

ich kann dir nur meine Meinung sagen. Ich würde das BBW der WfbM vorziehen, einerseits wegen der geringen Entlohnung und andererseits, weil es tatsächlich so ist, dass ein großer Teil dort geistig und seelisch behindert ist (wenn auch nicht alle). Da musst du dich fragen, ob er dort glücklich wäre? Natürlich kann es sein, dass er eine Ausbildung nicht schafft aber es gibt an den BBWs auch vereinfachte Ausbildungen für Menschen mit Lernbehinderungen.

Viele, die ich dort kennen gelernt habe, hatten die Förderschule abgeschlossen und keinen Hauptschulabschluss. Geschafft haben sie die Ausbildung trotzdem. Ob er dann was findet, weißt du nicht, aber das weiß niemand. Oft kann hier auch der IFD helfen. Eine ehemalige Schulfreundin von mir ist LB und leicht KB, hat auch keinen Hauptschulabschluss und arbeitet auf dem 1. Arbeitsmarkt. Die Stelle wurde über den IFD vermittelt. Sie ist froh, nicht in die WfbM gegangen zu sein, da sie bedeutend mehr verdient und so nicht auf Grundsicherung o.a. angewiesen ist.

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LG Jaqueline
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Senem
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BeitragVerfasst am: 02.11.2016, 15:36    Titel: Antworten mit Zitat

[quote="Jaqueline"]

andererseits, weil es tatsächlich so ist, dass ein großer Teil dort geistig und seelisch behindert ist (wenn auch nicht alle)

quote]

Also in der Werkstatt wo ich bin, gibt es verschiedene Behinderung. Es ist nicht ganz richtig, das der große Teil geistig und seelisch behindert ist. Auch in anderen WfbMs.

So schlimm ist es dort nicht. Man hat einen gesicherten Arbeitsplatz.
Was den Lohn angeht, kann ich nicht viel zu sagen.....

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Liebe Grüße,
Senem

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Dani+Feli
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BeitragVerfasst am: 18.12.2016, 17:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

Inzwischen habe ich mir zwei verschiedene Behindertertenwerkstätten angesehen.

Gottseidank schraubt man nicht mehr nur Muttern auf Schrauben, sondern es gibt auch sinnvolle Arbeiten dort.

Aber beide Werkstätten, sagten unabhängig von einander, dass der Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung schon notwendig ist, um glatt rein zu kommen.

Bei Mehrfachbehinderten mit Lernbehinderung, muß die Agentur und der Fachausschuß mehrfach prüfen, ob der Jungendliche erst in ein Berufsvorbereitungsjahr geht oder in die Werkstatt in den Berufsbildungsbereich kommen kann, wenn ein Berufsbildungswerk nicht in Frage kommt.

Für uns ist alles noch zu früh für Entscheidungen, aber Weichen muß ich auch stellen.

Aber wichtig ist mir schon, so viel lernen wie möglich, aber später geschützt arbeiten können, weil sich kein normaler toleranter Arbeitgeber finden wird.

Wie seht ihr das denn?

LG Dani
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Senem
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BeitragVerfasst am: 18.12.2016, 17:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dani+Feli,

darf ich fragen, welche Werkstätten du dir angeschaut hast?

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Liebe Grüße,
Senem

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Dani+Feli
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BeitragVerfasst am: 18.12.2016, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Senem,
Ich habe dir eine Pn geschrieben.

Hallo Zusammen,

Die Dame hat auch von Werkstätten für rein Körperbehinderte gesprochen.

Kennt das jemand und gibt es sowas auch zufällig im Münsterland?

danke
LG Dani
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lisa08
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BeitragVerfasst am: 18.12.2016, 19:10    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dani,

Dani+Feli hat folgendes geschrieben:
Hallo Zusammen,

Aber wichtig ist mir schon, so viel lernen wie möglich, aber später geschützt arbeiten können, weil sich kein normaler toleranter Arbeitgeber finden wird.

Wie seht ihr das denn?

LG Dani


Aber vielleicht findet sich ja doch ein Arbeitgeber, der tolerant ist bzw. Toleranz gegenüber Behinderungen aufbringen kann? Ich habe zwar keine Lernbehinderung, aber auch mehrere Besonderheiten (s. Signatur) und mein Arbeitgeber (1. Arbeitsmarkt) ist da sehr rücksichtsvoll.

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Faktor VII-Mangel, Faktor V-Leiden-Mutation, MTHFR (C677T) Polymorphismus
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deborah
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BeitragVerfasst am: 19.12.2016, 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Dani,
Noch mal ein Vorschlag
http://www.benediktushof.de/angebot.....sbildungswerk/berufe.html
Gruß Deborah

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