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Jakob05
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BeitragVerfasst am: 24.08.2016, 09:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mieke,
ich kann dir nur raten, solange als möglich schulische Bildungswege zu verfolgen.
Neben der zusätzlichen Bildung und Qualifikation auf dem Papier bringt dir das Jahr um Jahr Lebenserfahrung und - was ich noch wichtiger finde - ermöglicht Dir auch weiterhin Förderungen in Anspruch zu nehmen, die dir verweigert werden, sobald du über eigenes Einkommen verfügst !!!
Du bist erst 15, hast also noch viele, viele Jahre vor Dir, um Deinen Berufsswunsch zu verwirklichen und zu leben.
Sobald Du über eigenes Einkommen verfügst, fallen für die meisten HIlfs- und Fördermaßnahmen (KG, Hilfsmittel, Medikamente etc.) hohe Eigenanteile an. Das ändert sich vermutlich auch mit dem neuen Bundesteilhabegesetz nicht wirklich. Deine Möglichkeiten über dein selbstverdientes Geld frei zu verfügen und zu sparen, werden sehr begrenzt sein.
Solange du mt Erfolg eine Schule besuchst und dich immer weiter fortbildest, läuft das alles fast von selbst. Verlässt du dieses System und beginnst einen Ausbildung, wird es sehr schwer wieder dorthin zurück zu kommen !!

_________________
Cordula (65) mit I. (86), M. (88 mehrfachbehindert, HF-Autist), J. (†28.07.05,*02.08.05,37.SSW) + K. 10/07 (GS, HD, Laryngomalazie,Tracheostoma)
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Jaqueline
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BeitragVerfasst am: 24.08.2016, 12:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cordula,

das mit dem begrenzten Sparen trifft aber nur dann zu, wenn man von irgendeinem Träger abhängig ist.
Die Eigenanteile für KG und Co. müssen nur bis zu 1% des Bruttoeinkommens gezahlt werden. Dann wird man befreit.

_________________
LG Jaqueline
Spastische Tetraparese, Kyphose
Mann: Epilepsie (VNS seit 2008)
Tochter: * 01/2015

Für immer im Herzen.
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Inselheike
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BeitragVerfasst am: 24.08.2016, 12:41    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mieke,
ich habe auch einen 16 jährigen zu Hause.....und der weiss absolut noch nicht, was er werden möchte. Er versucht das eine oder andere Praktikum zu machen, aber da so gar keine Tendenz zu erkennen ist, wird er auf jeden Fall zur Schule gehen. Das sind ja schließlich keine verlorenen Jahre.
Ich würde Dir raten, Dir erst mal im klaren zu sein, was DU Dir wünschst. Es ist schließlich Deine Zukunft.
Ansonsten wende Dich doch mal an das Integrationsamt der Arbeitsagentur. Vielleicht könnnen sie Dir da weiterhelfen. Die habe manchmal echt gute Tips und kennen auch Arbeitgeber, die Schwerbehinderten offener gegenüberstehen.
Ich drücke Dir ganz doll die Daumen....
LG Heike

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Heike (02/68)mit Lars (06/97), Asperger Autist
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Mieke
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BeitragVerfasst am: 24.08.2016, 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hi ihr lieben,
danke für eure zahlreichen Antworten!

@r.bircher danke für den Tipp habe etwas in meiner Nähe gefunden und werde morgen mal eine E-Mail hinschreiben.

@Lina Mare 67 ja ich werde mal schauen und im "Notfall" halt erstmal Abitur und dann schau ich weiter. Für deinen Sohn tut es mir echt leid!

@Nina94 oh man und ich hatte gehofft das das mit dem Rollstuhl heutzutage kein großes Problem mehr darstellt. Wie gesagt die Option (Fach-)abtitur wäre für mich auf jeden Fall auch gegeben

@Cordula und Jaqueline das mit den Eigenanteilen war mir gar nicht so bewusst... das wäre natürlich auch nochmal ein Faktor, den es zu beachten gilt..

@InselHeike weiß was ich machen möchte aber ist leider alles nicht so einfach (Kauffrau für Büromanagement, Verwaltungsfachangestellte oder etwas in die Richtung)

Danke für die Hilfe
LG

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Nina94
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BeitragVerfasst am: 25.08.2016, 07:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mieke,
wenn du die Bedenken des Unternehmens verringern möchtest kannst du in Gesprächen auch immer anbieten mal ein oder zwei Tage Probe zu arbeiten.
Dann sehen sie wie wenig dich deine Behinderung im Arbeitsalltag einschränkt.
LG
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Mieke
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BeitragVerfasst am: 25.08.2016, 08:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Nina94,
Danke für den Tipp!

LG

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FriedasMami
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BeitragVerfasst am: 25.08.2016, 09:29    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mieke,

ich arbeite an einer Universität als Sekretärin. Wir bilden hier u. a. Kaufleute für Büromanagement aus. Wir hatten auch schon Azubis im Rolli. Allerdings sehe ich anhand Deiner Wohnortangabe, dass unsere Uni ca. 100 km von Dir entfernt ist. Falls Du Dich doch bewerben magst, kann ich Dir gerne via PN Kontaktpersonen nennen.

Viel Erfolg wünsche ich Dir!

_________________
Alles Liebe!
Andrea


mit Frieda (2012, ICP, Tetraparese, Pflegestufe II und eine richtig fröhliche Maus)
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Mieke
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BeitragVerfasst am: 25.08.2016, 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

@Friedas Mami habe dir eine PN geschickt
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Dani+Feli
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BeitragVerfasst am: 16.12.2016, 13:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Mieke,
Magst du uns berichten, ob du eine Ausbildung gefunden hast oder ob du weiter zur Schule gehst?

Dass die Arbeitssuche schwierig ist, war mir klar, aber eine Ausbildungssuche
Darf nicht an der Behinderung scheitern, dann Gute Nacht Deutschland mit der Inklusion.

LG Dani
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