Bei Roman wurde die Innenohrschwerhörigkeit durch den OAE Test ausgeschlossen
OAE: Otoakustische Emission - misst Funktion des Innenohres
Um die Funktion des Hörnerves zu prüfen wird noch ein BERA gemacht.
BERA: brainstem electrical response audiometry; "brainstem" -> Hirnstamm; d.h. "Schwingungen" des Hirnstamms werden gemessen ("brainstem electrical response" -> "elektrische Antworten des Hirnstamms")
CI : Cochlea-Implantat : Künstliche Innenohren, mit denen ertaubte und an Taubheit grenzend schwerhörige Menschen eine deutliche Verbesserung ihres Hörvermögens erzielen können.
Viele Grüsse, Anja _________________ Anja mit Tochter (5/02) BPES - Blepharophimose-Ptose-Epikanthus inversus-Syndrom, V.a. HB und Sohn (11/04) tiefe Analatresie mit perinealer Fistel, Hüftdysplasie, muskuläre Hypotonie, ehem. KISS, rezividierende Paukenergüsse und obstruktive Bronchitis
Auch bei uns war es diese Woche so,daß ich erstmal keine Verordnung bekam,weil der letzte Hörtest im März war (der kurze Hörtest im Krankenhaus am Tag vor der OP im Juli gilt anscheint nicht).Für Ergotherapie hab ich so eins bekommen,aber für die Logopädie mußten wir nachmittags nochmal auftauchen zum Hörtest (bei unserm Glück im dicksten Gewitter).
Ich weiß gar nicht,was das soll,daß so ein Hörtest vorgeschrieben wird,Niklas war 2 Jahre im Sprachheilkindergarten(dort brauchte er nie eine Verordnung,jetzt im Integrativkindergarten wohl),es ist von sämtlichen amtlichen Stellen bescheinigt,daß er sprachbehindert ist und das ganze Kindergartenjahr hindurch logopädische Behandlung bekommen soll.Zum Glück hatte er einen guten Nachmittag,denn ansonsten hätte er sich quergestellt bis zum letzten,dann wärs das gewesen mit der Verordnung.
.... Also da grüble ich schon die ganze Zeit drüber nach. Was ist denn mit den Kindern, die keine Hörbeeinträchtigung haben und trotzdem nicht sprechen können? Kriegen die etwa keine Logopädie Verordnung "nur" weil sie ja hören können????
Gruss, Anja _________________ Anja mit Tochter (5/02) BPES - Blepharophimose-Ptose-Epikanthus inversus-Syndrom, V.a. HB und Sohn (11/04) tiefe Analatresie mit perinealer Fistel, Hüftdysplasie, muskuläre Hypotonie, ehem. KISS, rezividierende Paukenergüsse und obstruktive Bronchitis
vielen Dank für deine Antworten. Deine letzte Frage ist berechtigt. Meine Tochter spricht zwar inzwischen ganz gut, aber sehr nuschelig und leise und sie hat Probleme mit dem Mundschluss und ihrer "Zungenbeweglichkeit". Unsere Logopädin meinte, daß sie keine Logopädie bräuchte, da Sprache und Grammatik o.K. wären und die Übungen für die Mundmotorik würden wir ja nun kennen ??? Wir sollen lieber mit der sensomotorischen Integration (KG) weitermachen um basal weiterzukommen, der Rest würde dann schon kommen. Meiner Tochter fehlen aber häufig auch einfach die Worte und in größeren Gruppen fällt es ihr schwer zu folgen, wenn z.B. im Kindergarten ein Buch durchgesprochen wird. Meine Tochter ist inzwischen 4 Jahre und 3 Monate und ich frage mich, ob Logopädie nicht doch sinnvoll wäre???
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