Verfasst am: 05.05.2006, 19:11 Titel: Karin (15) mit Hydrocephalus
Hallo!!!
Ich bin 15 Jahre alt und habe seit meiner Geburt einen Hydrocephalus!
Als ich 4 Jahre alt war, war der Shunt, der mir gelegt wurde, verstopft und vor einem Jahr war er gerissen!
Es war ziemlich dramatisch, da man meinen Hirndruck sehr spät erkannt hat.. Doch nach der Notoperation wurde wieder alles gut!
Ich kann nur diese Zeit nach der OP so schlecht vergessen und muss ständig daran denken...
Habe ich vielleicht von dem Hirndruck auch Seelische Schäden davon getragen ???
ein herzliches Willkommen hier im Forum und ich hoffe, dass du hier deine Antworten finden kannst.
Liebe sonnige Grüße,
Kathrin _________________ Kathrin 04/80, Norbi 04/72 Mama und Papa eines besonderen Kindes
Philip 02.04.04, spinale Muskelatrophie Typ II, PEG, NIV-Beatmung
Paula 19.07.08, gesund
Herzlich willommmen bei Reha-Kids!
Ich wünsche Dir einen interessanten Austausch hier!
Mit Hydrocephalus kenne ich mich leider nicht aus, deshalb kann ich Deine Frage nicht beantworten. aber hier im Forum gibt es viele Familien, deren Kind einen Hydrcephalus hat. Wenn Du mal ein bisschen Zeit hast, klicke mal oben unter dem Schriftzug "REHAkids" auf "Suchen" und gib dort"Hydrocephalus" als Suchbegriff ein! Dort findest Du sicher viele Erfahrungen anderer damit.
Liebe Grüße
Annette _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
Vielleicht kannst Du die Angst nicht so ohne Weiteres abbauen. Habt Ihr an Deiner Schule vielleicht einen psychologischen Dienst mit dem Du darüber reden könntest?
Gibt es denn sowas, dass man seine Angst und Erlebnisse nicht so ohne weiteres verarbeiten kann ???
Lg Cosima( so heiß ich wirklich) Karin ist mein Zweitname _________________ ich *04/91
Hydrocephalus occlusus aufgrund einer Aquäduktstenose
(ventrikulostomiert seit 10/08;
10/09: erneute Ventrikulostomie, wegen Verschluss des Stomas, RLS (Restless Legs Syndrom)
Gibt es denn sowas, dass man seine Angst und Erlebnisse nicht so ohne weiteres verarbeiten kann ???
Das gibt es und gar nicht selten. Ich vermute, dass Du durch dieses erschreckende Erlebnis traumatisiert bist. http://www.google.de/search?hl=de&a.....&btnG=Suche&meta= und das steckt man nicht so ohne weiteres weg. Es soll Menschen geben, die damit problemlos fertig sind, das ist aber eher die Minderheit.
Es kann sich in psychosomatischen Beschwerden äußern (Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme...), Schlafstörungen, Ängsten... Ich kenne es von mir selber, auch wenn der Grund dafür ein völlig anderer war. Ich war zweimal wegen schwerer Depressionen, chronischer Kopfschmerzen und häufigen Infekten in einer psychosomatischen Klinik und habe dort gelernt, meine Erlebnisse so zu verarbeiten, dass sie mein Leben gesundheitlich nicht mehr so stark beeinträchtigen, wie es lange Zeit war. Ich habe vorher auch eine ambulante Psychotherapie gemacht, aber die reichte in meinem Fall nicht aus, weil sich die auslösende Situation meiner Probleme über viele Jahre hinzog, meine Psychiaterin sagte mir, das sei ein Dauertrauma gewesen und das hakt man eben nicht von Heute auf Morgen ab.
Ich kenne Deine Probleme nicht in Einzelnen, aber wenn sie Dich sehr beeinträchtigen, würde ich an Deiner Stelle mal zu einem Fachmann/Fachfrau gehen. Das kann ein Facharzt/in für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie oder ein entsprechender Psychotherpaeut/in bzw. Psychologe/in sein, evtl auch ein/e Neurologe/in.
Du bist doch sicher bei irgendeinem Arzt/Ärztin in regelmäßiger Behandlung. Lass Dir doch einfach mal einen Termin dort geben, sprich über Deine Probleme und Ängste und frage, was Du machen kannst. Man wird Dich dann sicher an die richtige Stelle überweisen. Auch wenn es oft schwer fällt, es ist wichtig, alles offen anzusprechen, denn nur dann kann einem wirklich geholfen werden. Denn wenn der Arzt/die Ärztin das Problem nicht kennt, kann er/ sie auch nicht entsprechend behandeln.
Wenn Du Bedenken hast, Ärzte haben Schweigepflicht, auch bei Jugendlichen gegenüber den Eltern.
Ab dem 14. Lebensjahr können die Jugendlichen mit zunehmendem Alter, zuerst bei überschaubaren Therapiemaßnahmen und Konsequenzen, später auch bei komplexeren Heileingriffen, eigenständige Einschätzungen und zutreffende Bewertungen vornehmen. Sie grenzen sich in ihrer Persönlichkeitsentwicklung verstärkt von ihren Eltern ab und werden nicht immer mit einer Information der Erziehungsberechtigten einverstanden sein. Mit der Reifung der Persönlichkeit gewinnt ihr Anspruch auf Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht auch gegenüber dem Informationsanspruch der eigenen Eltern an Gewicht......................Auch ein Kinder - und Jugendpsychiater, dem in Sitzungen persönliche Verhältnisse anvertraut werden, die für die Eltern von Interesse sind, wird die ärztliche Schweigepflicht zu beachten haben, wenn der minderjährige Patient die Information der Eltern ablehnt.
Manchmal reichen schon wenige Gespräche mit Arzt oder Therapeuten aus, dass "der Knoten platzt", wie man es ausdrückt und Du besser mit Deinem Erlebnis umgehen kannst und Deine Ängste verschwinden.
Ich wünsche Dir alles Gute!
Liebe Grüße
Annette _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
Ich kann mit meinen Eltern nur schlecht darüber reden!
Ich gehe bald in eine kur zum Abnehmen, wo eine Sellsorge auch im Vordergrund steht!
ich werde dort mit diesen Therapeuten über mein Problem reden!
Ich habe in dieser Zeit, als ich im Krankenhaus war, keinerei schlechte Erfahrungen gemacht, im Gegenteil mit hat es sogar recht gut im krankenhaus gefallen!
Deswegen verstehe ich umso weniger, warum mich meine Erinnnerungen nicht mehr loslassen Und außerdem habe ich das ständige Bedürfnis mit jemandem darüber zu reden.....
Liebe Grüße, Cosima _________________ ich *04/91
Hydrocephalus occlusus aufgrund einer Aquäduktstenose
(ventrikulostomiert seit 10/08;
10/09: erneute Ventrikulostomie, wegen Verschluss des Stomas, RLS (Restless Legs Syndrom)
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