Jan-Paul hat aktuell eine verbesserte Wahrnehmung bekommen, hält sich besser auf dem Arm und kann Spielaktivitäten besser verfolgen. Er zeigt jetzt sogar etwas Interesse an Spielzeug und guckt schon mal interessiert, was sein Bruder so macht... Für uns sind das alles große Meilensteine in der Entwicklung - und passiert erst jetzt mit 4,5 Jahren (ohne besondere Förderung, sondern einfach so!).
Ich finde es gut, dass du in Erwägung ziehst, wieder zu arbeiten, um etwas Abstand von deinem Kind und all den Fördermaßnahmen und Therapien drum herum zu bekommen.
Hoffentlich klappt es dann auch mit einer guten Betreuung.
Ich bin mir sicher, du tust genug für Katharina - jetzt musst du auch mal wieder an dich denken.
Lieben Gruß
Sabine _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
REHAkids - Das Forum für besondere Kinder
Hallo Bianca,
Ich mische mich jetzt hier auch ein bisschen ein, um Dir vielleicht ein bisschen Optimismus einzuflössen: mein Kleiner ist nicht viel älter als Katarina (16 Monate), er kann zwar sitzen & das seit Monaten aber überhaupt nicht hinsetzen, vom Rücken auf den Bauch geht er sehr ungern & hält es in der Stellung nicht aus, verlagert kurz das Gewicht auf die Beine wenn man ihn hinstellt, aber kaum, & da er die Knie kaum anwinkeln kann sind wir auch sehr weit entfert vom Krabbeln.
So, und wo ist jetzt das Positive, wirst Du fragen? Na ja, vor einigen Wochen saß ich am Computer im Internet & wollte gar nicht aufhören zu lesen (vielleicht war ich gerade in REHAkids ) & der Kleine saß auf dem Boden, etwas weiter weg, quengelte ein bisschen, aber nicht viel, so daß ich mich nicht weiter darum kümmerte (ist auch der 2te, da sieht man manches etwas lockerer!). Und auf einmal kriegte ich mit, daß er so sehr mit dem Oberkörper wippte, daß er anfing auf dem Po zu rutschen & voranzukommen, am Ende bis zu mir (hat aber eine halbe Stunde gebraucht). Seitdem kommt er so überall hin & wir müssen jetzt auch die Schränke in der Küche umräumen!
Das alles um zu sagen, manchmal ist weniger auch mehr! Ich denke oft, wenn wir ihn ständig gefördert hätten, z.B. nach Doman, 24 Stunden/Tag, hätte er das vielleicht nie gelernt, wer weiß!
Ansonsten kann ich Dir auch nur empfehlen wieder arbeiten zu gehen, aber das ist sowieso eine Grundeinstellung von mir, die sich da sehr von der dt. unterscheidet!
Gruß und Hoffnung nicht aufgeben!!!
Sylvie _________________ Sylvie, mit Axel (*2004, hypoton, versch. Fehlbildungen u.a. operierte Klumpfüsse, keine Diagnose) Unsere Vorstellung
die Hoffnung werde ich nie aufgeben dazu bin ich zu ehrgeizig. Ich spüre das sich gerade etwas tut in Katharina´s Entwicklung. Leider wird sie in zwei Wochen am Gaumen operiert das wird sie hoffentlich nicht allzu zurückschmeißen.
Ich habe jetzt schon öfter gehört das Bobath später mehr geholfen hat als Vojta. Katharina hat auch die Muskulatur die sie zum krabbeln, sitzen etc. benötigt (das meint die KG) Ich zeige ihr auch zu Hause wie sie in den Vierfüßlerstand oder in den Sitz kommen kann aber sie kommt mit ihren Armen nicht zurecht. Ich kann nur abwarten und hoffen das alles besser wird.
Ich danke euch nochmal für eure Antworten und wünscht mir für die OP viel Glück!!!
so wie du das ganze beschreibst kann ich mir auch gut vorstellen, daß bei euch ein Wechsel von Bobath zu Vojta (zumindest als Versuch) gut sein könnte. Oder noch besser macht beides parallel.
Unsere Meinung war immer, Vojta schafft die Grundlage für die Bewegungen und viele Kinder lernen es dann auch so, aber warum nicht gezielt dem Kind da helfen indem ich entweder Bobath oder auch Petö parallel oder im Wechsel zu Vojta mache.
Vielleicht sehen wir uns ja beim Usertreffen im Luisengarten am Samstag, dann können wir darüber uns ja mal unterhalten.
Viele Grüße
Rita _________________ Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,
cerebrale Koordinations- und Tonusregulationsstörung mit Zehenspitzengang, kognitive und sprachliche Entwicklungsstörung, süßer Bengel
ich habe auch nochmal darüber nachgedacht Bobath zu machen doch ich weiß nicht ob der KA dies verschreibt oder wie ist das mit der Krankenkasse. Kann man sowas parallel machen???
unser KiA hat damals behauptet, daß man nicht Bobath und Vojta parallel machen darf. Im SPZ in HD war das kein Problem. Wir sind dann einmal die Woche zur Vojta-Therapeutin, haben 2 mal täglich Vojta geturnt und 1 mal die Woche kam eine Bobath-Therapeutin zu uns in Haus.
Zudem haben wir bei der Vojtatherapie irgendwann angefangen immer 45 Minuten zu machen (und für zweimal dort sein, drei Termine abgerechnet), die Vojtaübungen zügig durchgemacht und hatten dann dort auch noch ca. 20 Minuten für Bobath oder sonstiges. Dazu benötigt man natürlich eine Therapeutin die beides kann und bereit ist soetwas zu machen.
Für das Usertreffen gab es mal den Vorschlag mit Samstag 6.5. um 14:00h Luisengarten. Ich kann auf jeden Fall erst später. Treffpunkt ist auch noch keiner vereinbart. Schau einfach am besten unter Kontakte, dort gibt es den Thread fürs Usertreffen. Und trage dich in die entsprechende Benutzergruppe ein.
Viele Grüße
Rita _________________ Rita mit Sohn *Dezember 1995, ohne Diagnose,
cerebrale Koordinations- und Tonusregulationsstörung mit Zehenspitzengang, kognitive und sprachliche Entwicklungsstörung, süßer Bengel
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