Verfasst am: 28.04.2006, 18:03 Titel: Natascha mit Anuschka *05.08.02 und Lennart *06.08.04
Hallo an Euch!
Ich bin mir noch gar nicht sicher, ob wir so besonders sind Ich habe 2 Kinder, Anuschka ist "beonders normal", Lennart wurde im Oktober 2005 ein Ependymom (Hirntumor) entfernt und er ist seither in der Chemo. Anschließend, d.h. ab Mitte September, wird er noch 6 Wochen bestrahlt. Bisher ist alles prima gelaufen - das einzige was blieb ist eine Störung der Grobmotorik. Er läuft bisher nur an Gegenständen oder der Wand entlang. Seine sonstige Entwicklung ist ok. Bei der ersten Vorbesprechung zur Strahlentherapie stand dann auf einmal das Wort "Epilepsie" als möglich Spätfolge im Raum. Naja, und man kann sich ja nie früh genug nach einer informativen Runde umschauen.
Wir werden also immer mal wieder reinlesen und uns melden.
Bis dahin,
Natascha
Du bist hier schon am richtigen Ort!
Ich wünsche Dir einen hilfreichen Erfahrungsaustausch! Fühl Dich einfach wohl hier!
Liebe Grüße
Annette _________________ Annette *16.08.67, u.a. chronische Neuroborreliose, chronische Depression, EM-Rentnerin, GdB 50, mit Ulrich, *27.07.92, Asperger-Autismus, GdB 80, H, B, G; er lebt in WG der Mansfeld-Löbbecke-Stiftung in Braunschweig
herzlich willkommen hier im Forum. Du wirst sehen, hier sind sehr viele Krankheitsbilder vorhanden, so wünsche ich Dir auch für Dich und Euch den ein oder anderen Tip bzw. tollen Austausch.
LG Iris _________________ Iris (75) Daniel (75) Silas 19.09.2003 Microcephalie-Epilepsie-Spastische Hemiparese re, Kai 20.07.06, Meera (Golden Retriever) 4.09.2007
Verfasst am: 28.04.2006, 21:38 Titel: Das war so...
Der Tumor sass zwischen Kleinhirn und Hirnstamm, war 3x3cm groß und hat den 4. Ventrikel verlegt. Die Folge war ein "innerer Wasserkopf", da der Liquor nicht mehr ablaufen konnte, der bei Lennart Übelkeit (wir dachten an Magen-Darm-Grippe...) und starke Apathie ausgelöst hat.
Der Tumor war bösartig (Grad 3), konnte aber komplett entfernt werden.Die Prognose für uns lautet "gut" - durch eine Chemo + Bestrahlung steigt die Chance auf Heilung auf ca.75%. Wobei wir von 100% ausgehen - anders geht es ja nicht! Aber der Weg ist ganz schön weit...
Anuschka geht damit besser um als wir: Ich hab ihr gesagt, dass ich traurig bin, weil Papa (mein Mann geht bei uns mit auf Station...) und Lennart im Krankenhaus sind, da bekam ich zur Antwort: Ich nicht - da bekommt Lennart Medizin, damit er schnell wieder gesund wird.
In diesem Sinne - danke für das herzliche Willkommen!
Natascha
ich möchte dich hier im REHAkids - Forum zum positiven Efahrungs -und Gedankenaustausch herzlich begrüßen.
Gruß,
Beate _________________ ..es gibt nichts,was uns die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann;und man soll das auch gar nicht versuchen,man muss es einfach aushalten und durchhalten;das klingt zunächst sehr hart,aber es ist doch zugleich ein großer Trost,denn indem eine Lücke wirklich unausgefüllt bleibt,bleibt man durch sie miteinander verbunden.D. Bonhoefffer
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