Annette: gestützte Kommunikation macht John schon seit ein paar Monaten in der Frühfördergruppe und es scheint auch zu funktionieren (muss man ja auch immer etwas skeptisch bleiben). Er wird in der Frühfördergruppe sehr gut gefördert (2x die Woche Ergo, 2x die Woche Musiktherapie, TEACCH, gestützte Kommunikation, Sportgruppe).
Mandy und Ani: John ist momentan gerade seit letzten August anfallsfrei. Seine Epilepsie ist schulmedizinisch therapieresistent, wir haben schon alle Medikamente durch, auch Kortison-Spritzen-Kur ACTH (gut, dass ihr davon verschont bliebt, Ani, war bei uns der Horror), ketogene Diät vier Monate lang. Hat alles nichts gebracht. Wir waren in Behandlung im Epilepsiezentrum Chicago (John ist in den USA geboren), im Epilepsiezentrum Bethel und im Epilepsiezentrum Berlin. Am besten war aber die Behandlung am Kinderkrankenhaus in Oldenburg bei Prof. Korenke - den kann ich sehr empfehlen.
Tja, und John ist nun also anfallsfrei, ich weiß nicht genau, woher die Phasen mit und ohne Anfälle kommen. Die Anfallsfreiheit fiel zusammen mit einer homöopathischen Behandlung, aber ich kann natürlich nicht sagen, ob das der alleinige Grund war. Generell spricht John aber auf normale Medikamente entweder gar nicht oder paradox an, auf homöopathische Mittel reagiert er aber immer super, auch bei so einfachen Sachen wie Husten. Ich bin also der Meinung, dass die klassische Homöopathie ihm schon sehr hilft. _________________ Monika mit John geb. 9/00, myoklonisch-astatische Epilepsie, frühkindlicher Autismus.
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