Verfasst am: 28.11.2004, 00:23 Titel: Rollstuhl - worauf müssen wir bei der Auswahl achten?
Hallo zusammen,
wir stehen zur Zeit vor der Frage, welcher Rollstuhl für unsere Tochter Annika 4,5 Jahre ca. 25 kg und ca. 1,05 m am geeignesten ist.
Was müssen wir bei der Rolli-Auswahl unbedingt beachten. Hier würde ich gerne die Erfahrungen anderer Eltern in unsere Entscheidung zusammen mit dem REHA Haus einfliessen lassen.
Für mich gibt es hierbei ein MUSS: Steckachsen und höhenverstellbare Schiebegriffe sowie einen Radschutz, und dann geht es auch schon los:
- Faltbar oder nicht ??
- Welche Bereifung ??
- Mitwachsend Ja / Nein
- Was gibt es beim Sitz zu beachten
- Gibt es nennenswerte Unterschiede bei der Lagerung; Radaufhängung.
- usw.
Hallo Reiner, also die Auswahl eines richtigen, passenden Rollstuhls ist in der Vielzahl der Angebote wirklich nicht einfach.
Ich denke, ob er faltbar oder nicht sein soll, hängt davon ab, wie groß euer Auto ist, wie der Transport von Annika in den Kindergarten abläuft. Meine Tochter fährt z.B. mit dem Taxi in die Schule und da wäre ein Tranport des Nichtfaltbaren Rollstuhls schon etwas schwieriger. Letzendlich müsst ihr das entscheiden und abwägen, wofür bzw. wo Annika den Rollstuhl primär braucht. Auch auf Reisen, sei es per Flugzeug oder so, ist ein faltbarer Rolltuhl sehr empfehlenswert. Janina hat jetzt den vierten (oder ist es sogar schon der fünfte) Rollstuhl und immer wollten wir einen faltbaren, womit wir bisher auch mehr als gut gefahren sind. Du musst auch bedenken, vielleicht hat Annika mal die Chance von einer anderen Mutter oder Vater aud dem Kindergarten oder Schule mit nach Hause zu einer Freundin mitgenommen zu werden und da ist ein faltbarer Rollstuhl natürlich sehr viel besser, weil nicht alle Eltern so ein großes Auto haben, dass ein Nichtfaltbarer, wo man lediglich die Achsen abmontieren kann, reinpasst.
Was die Bereifung angeht, so gilt dabei dasselbe wie bei Punkt 1. Wir hatten anfangs auch eine Luftbereifung, weil die halt einfacher zu schieben bzw. selber zu fahren ist. Allerdings hatten wir ziemlich bald ie Nase davon voll, weil die Reifen ständig platt wren und wir entweder mal eben schnell zur Tankstelle mit platten Reifen fahren mussten oder wir einr Riesenpackung Flickzeug zu Hause auf Lager hatten. Ebenso braucht man für eine Luftbereifung eine spezielle Luftpumpe, die damals noch von der Krankenkasse übernommen wurde. Wir haben uns mittlerweile für Vollgummireifen entschieden, acuh wenn sie draußen im Geländer manchmal ziemlich schwerfällig sind. Da Janina aber schon so groß ist, haben wir jetzt von der FA. Meyra den XR1, wo es extra sogenannte "Crossreifen" gibt. Die werden zwar in der Regel auch nicht von der Kasse übernommen und sind ganz schön teuer, aber am Stran oder unebenen Geländer ist man da einfach sehr viel wendiger. Diese Reifen sind dann mit Luftbereifung und wir sind damit auch sehr glücklich, aber leider haben wir damit auch schon sehr häufig erlebt, dass die Reifen platt sind und dann geht gar nichts mehr (denk halt nur mal an ein Fahrrad, was platt ist).
Ob der Rolltuhl mitwachsen soll oder nicht, kann ich dazu nur sagen, dass man einen Rollstuhl nicht "drei Nummern" zu groß holen sollte. Ich war anfangs auch immer der Meinung, dass der Rollstuhl doch jetzt schon zu klein wäre, aber nachdem ich mich mit erwachsenen Rollstuhlfahrer unterhalten habe, bin ich da anderer Meinung. Letztendlich kommt es auch immer darauf an, wie fit die jeweilige Person ist. Kann sie viel alleine fahren oder muss sie überwiegend im Rollstuhl geschoben werden. Wenn der Rollstuhl gut angepasst ist, hat das Kind oder die Person ein viel besseres Gefühl für die Wendigkeit. Gut, meine Tochter hat das auch immer noch nicht so ganz drauf, aber letztendlich ist es besser, wenn man selber fährt und der Rollstuhl im Beckenbereich gut sitzt und nicht ´zig Zentimeter Luft sind.
Was ich aber sehr wichtig finde ist, dass der Rollstuhl sogenannte klappbaretützräder hat. Gerade wenn es der erste Rollstuhl ist, finde ich die sehr wichtig. Damit ist einigermaßen gewärleistet, dass bei Überladung der Rollstuhl nicht nach hinten kippen kann oder auch das Kind nicht nach hinten fallen kann, wenn die ersten Experimente mit dem Rollstuhl gemacht werden (über zu kippeln, was für leichte Stufen von höchster Bedeutung ist) Als derjenige, der den Rollstuhl schiebt sind sind die Stützräder wiederum sehr lästig, da man immer daran denken muss, diese auch wieder einzuklappen, weil man sonst über keinen Bürgersteig kommt.
Du siehst es ist alles andere als einfach eine Entscheidung zu treffen, was der Rollstuhl alles "können" /"haben muss. Ihr müsst es erstens von der Diagnostik abhängig machen und wenn ihr einen sehr guten Rehaberater habt, wird er hoffentlich euch den richtigen Rollstuhl empfehlen.
Ach ja, lasst euch direkt eine Tasche nähen, die hinten an den Rücken festgenäht ist. Darin können dann kleiner Sache reingepackt werden und er Rolli ist nicht mit mit einem Rucksack überladen und schleift immer an den Reifen (einen passenden Rucksack zu finden, der nicht überall schleift ist nämlich gerade bei kleineren Rollis gar nicht einfach) Allerdings kann ich nicht sagen, ob die Kassen den immer noch zahlen. Damals war es so, aber bei den Sparmaßnahmen, die es heute gibt?????
Noch ein nich unwichtiger Punkt ist das Gewicht. Erstens für Annika zum selber fahren und zweitens für euch, die schieben müssen. Wenn der Rolli sehr schwer ist, wird man das schon ziemlich schnell zu spüren bekommen. Dann wird jeder kleiner HÜgel zum K2.
Für Janina wollten wir auch immer einen Kleiderschutz an den Greifrädern haben, damit ihre Jacke ertens nicht so schmutzig wird und zweitens nicht ständig schleift. Für den Rolli, den sie jetzt hat, gab es so etwas nicht als Zubehör, aber die Rehafirma hat sich da was einfallen lassen und was selber gebastelt. Damit will ich sagen, dass im Grunde auch fast alles möglich ist. Wenn es von der Rolifirma so etwas nicht als Zubehör gibt, muss man nachfragen, ob es da andere Möglichkeiten gibt.
So, und zum Schluss will ich noch auf die kleinen Räder vorne (weiß nicht mehr wie die im Fachjargon heißen) eingehen. Diese sind nämlich nicht immer kompatibel mit den großen Reifen. Meines Erachtens sollten diese nicht zu klein sein, weil man ansonsten im Geländer oder auch schon auf der Straße bei jedem kleinem Stöckchen hängenbleibt, was bei selberfahren auch schon wieder die Verletzungsgefahr erhöht.
Lasst euch gut und auch lange beraten. Schöpft alle Möglichkeiten aus. Überlegt, wo der Rolli am meisten zum Einsatz kommt und erklärt, was euch wichtig ist.
Noch ein paar Stichworte: Rückenhöhe, Rückenlehne (verstärkt), Gurte, Art der Schiebegriffe (sollten schnell und einfach verstellbar sein und nicht wirklich fest sein und nicht rutschen), abei einer Tetraspastik ist die Beinlagerung auch von höchter Bedeutung.
Mehr fällt mir momentan jetzt auch nicht mehr ein.
Huch, jetzt habe ich mich ein wenig verplaudert, aber ich hoffe damit weitergeholfen zu haben.
Nachtrag: sorry Reiner, wollte dir sehr schnell eine Antwort geben und habe gemerkt, dass ich doch auf die Schnelle ganz schön viele Tippfehler gemacht habe. Hoffe du verstehst dennoch meine Erläuterungen.
DANKE für Deine schnelle und sehr ausführliche Antwort.
Du hast bei Deinen Ausführungen einige Punkte aufgeführt, auf die ich nie gekommen wäre, welche für uns schon von großer Bedeutung sein werden.
(Geländegänigkeit -Strand- ; Rucksack annähen lassen; Was machen wir wenn mal ein Reifen platt ist; Gewicht des Rollis)
Zur Zeit haben wir von unserem REHA Haus einen Leihrolli und dieser hat einen starren Rahmen, im Auto meiner Frau lässt sich das Ding nur aufwendig transportieren, im anderen Auto geht es schon, aber was ist mit Urlaub; oder wenn doch mal andere Sachen in den Kofferraum müssen.
Nur unser REHA Berater hält nichts von faltbaren Rahmen, er meint: Das das bei so kleinen Rollis noch unwichtig ist.
Allerdings möchte ich diesen Erfahrungsaustausch nicht auf die Transport- Problematik beschränken, da ich aus Deinem Beitrag schon sehen kann, das hier viel mehr zu beachten ist.
Zur Zeit ist es mit dem Leihrolli noch so, dass Annikas beinträchtigte linke Hand nur begrenzt zum Antrieb der Räder eingesetzt wird, und sie daher nicht wirklich von der Stelle kommt, und sich dann immer einer findet, der schiebt .......
Christiane: Tippfehler unterlaufen mir auch, und es geht um die Information und die kommt in Deinem Beitrag sehr gut rüber.
was faltbar oder starr betrifft kommt es wirklich auf die gewünschte Verwendung an. Ein Kind, das mit dem Rollstuhl Sport machen will, ist mit einem Starr-Rahmen-Rolli besser bedient, weil die einfach die bessere Straßenlage haben. Auch die besseren Handbikes lassen sich mitunter nur an starre Rollis adaptieren. Im normalen Alltagsgebrauch ist der Unterschied beim Fahren so weit vernachlässigbar, daß ich als Langzeitanwender hier immer für den Faltrolli plädieren würde, einfach der Mobilität wegen. Außerdem gibt es im Erwachsenenbereich schon Faltmodelle, die enfaltet so verriegeln, daß sie wie starre Stühle reagieren. Ich kann bei meinem jetzigen Faltrolli keinen Unterschied im Fahren zu meinem starren Rolli mehr feststellen.
Vollgummihinterräder würde ich allerdings nur dann nehmen, wenn der Rolli meistens in einem Bereich mit erhöhter Plattengefahr benutzt wird. Gerade wenn ein Kind auch mit den Armen etwas eingeschränkt ist, sind diese wegen des sehr hohen Rollwiederstandes ein echter Lustkiller. Außerdem wird man wegen der geringen Federwirkung viel stärker auf schlechten Wegstrecken oder beim Treppentransport durchgeschüttelt. Meine Strategie ist immer frühzeitig die Reifen wechseln, neue Reifen halten doch etwas mehr aus. Und mit der Zeit entwickelt man sowieso eine Art Radar, das vor Scherben, Reißbrettstiften und Hundekot warnt. 2004 hatte ich bis jetzt einen Platten. Außerdem soll es jezt von einer Firma Schwalbe sehr gut pannensichere Luftbereifung geben, habe ich allerdings noch nicht getestet.
Auch die Art und Anordnung der Bremsen ist zu beachten. Es gibt zum Teil Konstrukte, an denen man sich prima die Daumen einklemmen kann, oder die von einem Kind fast nicht zu bedienen sind. Von Küschall gibt es hingegen eine Bremse, die nach vorne wegschwenkt, womit es praktisch unmöglich ist sich beim Fahren den Daumen zwischen Bremse und Rad zu klemmen.
Wenn man nicht schon aus Erfahrung weiß, wie genau der Rolli eingestellt sein muß, ist es gut, wenn er in Bezug auf Schwerpunkt, Sitzwinkel, Steigung der Rückenlehne, Winkel der Fußplatte einigermaßen flexibel anpaßbar ist. Und wie Christiane schon sagt: NICHT AUF ZUWACHS KAUFEN.
Hier noch ein Link, der sich sehr vernünftig mit der Thematik beschäftigt. http://www.paritaet.org/asbh/seminar/rollstuhl.htm
Hallo Lisa, hallo Reiner, ich wusste doch, dass ich noch einige Punke vergessen habe. Natürlich sind die Bremsen von äußerster Wichtigkeit. die würde ich im Falle von Annika (ohne sie zu kennen) auf jeden Fall verlängern lassen, damit sind sie viel einfacher zu handhaben und die Verletzungsgefahr ist ein wenig eingeschränkt.
Was die Reifen angeht, so hast du, Lisa,da natürlich auf jeden Fall recht. Ich denke, dass muss man selber abwägen und sicherlich ist auch richtig, dass gerade bei dem ersten Rolli, die Bereifung nicht als Spaßbremse dienen soll. Mittlerweile gibt es ja auch sogenannte Antiplattreifen. Die sollen zwar sehr teuer sein, aber vielleicht zu empfehlen, damit man nicht ständig an der Tanke oder sonst wo landet, weil man mal wieder einen Platten hat. Im Übrigen gibt es außer Nägel, Glas noch etwas, was für Luftbereifung ein Horror ist. Wir sind jetzt des öfteren nach Nordzypern gefahren, wo es diese wunderschönen Buganville (oder so ähnlich--- Hängeblumen) gibt. Ich kann euch sagen diese Dinge haben Dornen, die gerade wenn sie schön trocken sind kaum zu sehen und zweitens kaum aus dem Reifen zu bekommen sind. Ich glaube alle vier Tage musste der Reifen geflickt werden. Aber das ist ja nicht der Normalfall und für den Erstrolli, würde ich auch Luftbereifung empfehlen, zumal Annika ja Schwierigkeiten mit den Händen hat.
Ach ja Reiner, es ist natürlich sehr wichtig schon im Vorfeld viele Dinge zu klären, aber hab keine Panik. Im Laufe der Zeit wird sich sicherlich immer wieder mal herausstellen, dass dies oder jenes an dem Rolli nicht gut ist oder geändert werden muss. Dafür sind die Rehaberater da, auch das Problem zu ändern und in der Regel sollten sie immer ein offenes Ohr dafür haben. Also, keine Angst haben, dass man etwas hätte vergessen können. Wenn es sich nicht gerade um das Grundmodell vom Rolli handelt, kann immer wieder was ändern (Einstellungen Gurt, Sitz, Rahmen)
Also, nichts für Ungut, werde mich dann jetzt mal auf die Vorbereitungen zu Janinas morgigen 13. Geburtstag stürzen.
Hallo ihr,
zum Thema Rolli Kauf direkt kann ich nichts sagen, aber evt. zum Reifenproblem. Bei uns findet alle paar Jahre eine Verbrauchermesse statt, wo so Sachen angeboten werden, die ganz nützlich sind oder eben auch nicht. Auf dieser Messe gab es ein Zeugs, das man in den Reifen füllt, damit derselbige nicht mehr platt werden kann (wurde da auch mit Nägeln usw. demonstriert). Jetzt kommt der Haken an der Sache: Ich kann mich nicht mehr an den Namen erinnern, da wir es damals nicht gekauft haben, weil es für die Fahrräder, die bei uns eh nicht oft platt sind, zu teuer war (war glaube ich so um die 20€ pro Reifen). Aber vielleicht würde es sich lohnen deswegen einfach mal in einem Fahrradgeschäft nach zu fragen, vll. gibt es das da ja auch zu kaufen...
Viele Grüße
Leonie
den Namen von dem Zeug kenne ich: 'Okay Pannenstop', ich glaube für Rollis gibt es eine stärkere Version davon. Ich verwende es in einem alten, nur noch bedingt verkehrstauglichen Rolli, der nur noch beim Campen eingesetzt wird - da gibt es manchmal Dornen ... Im normalen Alltagsstuhl möchte ich es aus folgenden Gründen lieber nicht haben: Der Rolli wird zwangsläufig etwas schwerer und das Aufpumpen artet leicht in eine Sauerei aus, die weder Ventil noch Luftpumpe, bzw Kompressor gut tut, das heiß, wenns dumm läuft (und das passiert leicht, wenn man sich von einem unbedarften Fußgänger helfen läßt), spritzt das blau Zeug durch die Gegend und in die Pumpe.
Übrigens gibt es auch Hersteller von Kinderrollis (z.B. Küschall), bei denen man auch den zum Rolli passenden Rucksack bekommt. Der Vorteil eines seperaten Rucksacks gegenüber einem angenähten ist, daß man, wenn man den Rolli zum Transport falten will, nur den Rucksack abhängen muß und nicht den üblichen Kleinkram (Flickzeug, Pumpe, Uriback, Taschentücher, Sonnebrille, Handy, Pflaster - also im allgemeinen ein ganzer Bazar) aus der Rückenlehne entfernen muß.
Ich habe in deinem Beitrag gelesen das deine Tochter die linke Hand kaum einsetzten kann. Ich kannte mal ein Mädchen (naja junge Frau) die Als Kind einen Schlaganfall hatte und eben auch nur eine Hand einsetzen konnte. Sie hatte an den Rädern eine Vorrichtung, die ihr damit das Fahren erleichtert hat. Leider weiß ich nicht wie das heißt (Sie nannte es "Einhänder" Glaub ich) aber ich weß das es sowas gibt. Vielleicht kannst du mal im Sanitätshaus fragen, das würde deiner Tochter doch sicher viel Selbstständigkeit geben. War nur eben so ein Einfall.
Hallo Reiner!
Auch wenn der 29.11.04 nun schon ein paar Tage her ist:
Wir standen ja auch gerade vor dem Problem "Welcher Rolli für Sarah?".
Unser zweiter Rolli-Berater saß im Rollstuhl, dadurch war sein Blickwinkel anders als bei uns Fußgängern. Dies hat sehr geholfen.
vielleicht solltet ihr Euch auch mal in dieser Richtung umschauen?
Julia schrieb vom "Einhänder" - ich bin der Meinung, unser Rolliberater hat geguckt, wie Sarahs Handmotorik ist, ob sie den Greifring normal oder besser mit größerem Abstand braucht.
Da sieht man, welche Unterschiede es in der Beratung gibt.
Seit ihr inzwischen versorgt?
Lieben Gruß
Silke _________________ Silke, Mama von Sarah
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