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Jessica
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BeitragVerfasst am: 01.04.2006, 20:11    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe auch noch einen Tip für dich. Bei uns war es so, das die KIÄ sich erstmal weigerte ein weiteres Ergo Rezept auszustellen, da es aber wirklich wichtig ist ohne Pause weiterzumachen, bin ich mit dem BEricht der Ergo und einer Kopie der letzten VErordnung zu unserem HAusarzt und habe gefragt , ob er es mir ausstellen könnte, die KIÄ könne es aus Budgetgründen nicht ausstellen.
Es war ganz einfach, er meinte kein Problem! Er war ganz angetan, weil ich gleich alle Unterlagen mitgebracht habe! Ich wünsch dir viel Erfolg!
LG, JEssica
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peperklaudia
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BeitragVerfasst am: 01.04.2006, 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Super Idee Danke Jessika.Mach es sofort am Montag so.
Gruss
Klaudia
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anne 869
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BeitragVerfasst am: 02.04.2006, 09:24    Titel: Antworten mit Zitat

Letztendlich habe ich auch ein Rezept von unserer Hausärztin bekommen. Aber ich finde es dann unfair, dass der eine Arzt sein Budget schont, und ein anderer "gutmütiger" stellt dann die Rezepte aus und ist am Ende der Dumme, nur weil er/sie seine Patiente vernünftig versorgen will. Ausserdem genehmigt die Kasse das Rezept dannvielleicheich einmal, aber auf Dauer geht das auch nicht, da muss man dann doch wieder zum HNO. Das System ist einfach nicht iin Ordnun! Das ist das Problem. Und wenn man in so einer Sparte sitzt, die nur einen kleinen Teil der Bevölkerung betrifft, muss man auf sich Aufmerksam machen, sonst wird es wirklich Eng. Vielleicht ja doch mal and Ulla Schmidt schreiben, ihr die ganzen Probleme im Kampf um die Rezepte mal schildern, oder????

Anne
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peperklaudia
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BeitragVerfasst am: 02.04.2006, 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

Versuche Morgen über dem Hausarzt und wenn es nicht klapt renne ich noch zum HNO.Im Juni haben wir Termin in SPZ hoffe das dann alles besser wird mit dem Recepten.Ich bin psychisch am ende das leben ist nur ein Kampf ums überleben.Ich will immer alles Perfekt machen(im Beruf,mit dem Kindern,als Frau),es hat auch lange funktioniert aber seit halben Jahr merke ich das ichs nicht mehr schaffe.Mein Körper ist total Down,mein Kopf kann nichts mehr behalten-oft weiss ich nicht was für ein tag wir haben.Jochaniskraut Tbl. helfen nicht mehr,nicht mal Sport.Kennt ihr das auch und wie komme ich da raus.

Gruss Klaudia cry beck
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anne 869
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BeitragVerfasst am: 02.04.2006, 23:09    Titel: Antworten mit Zitat

Oh je Du Arme! Ja, kommt mir bekannt vor! Vor kurzem war ich so fertig, ich habe nur noch geheult, sobald ich mal eine Minute alleine war (kommt selten genug vor). Der Schädel platzt bei dem Gedanken, was man noch alles zu erledigen hat. Confused Und diese Vergesslichkeit... das kenne ich echt zu Genüge!!

Eine Freundin von mir ist Osteopathin (und Heilpraktikerin) Bei der habe ich mir mal eine Behandlung gegönnt. sie hat mich durchgetestet, und meinte ich hätte einen gravierenden Vitamin b Mangel. Seit ich tägl. hochdoisiertes Vit. B nehme, geht es mir besser. (Nehme ich aber auch schon einige Wochen)

Ich habe mich zu einem Thai-chi Kursus angemeldet (war auch tatsächlich schon 2 mal da!!! Heißt, habe schon fünf mal verpasst Smile ) Aber ich glaube dass das schon was bringt. Man fühlt sich wieder mehr "geerdet". Echt wahr!

Und ich ärgere mich nicht mehr so über mich, wenn was nicht so perfekt ist... meist der Haushalt... dann denke ich mir, ob ich heute den Dreck von heute, oder morgen den Dreck von heute und morgen wegmache, was solls??

OK, ich flippe immer noch aus, wenn sich so alles türmt, aber, man muss einfach Präferenzen setzen, und das sind die Kinder. Und wenn man morgens zwei Stunden beim Arzt gesessen hat, und nicht aufräumen konnte, dann war das halt wichtiger.

Vielleicht eine Kur???

Mehr fällt mir echt nicht ein!!! LG Anne
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colienne
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BeitragVerfasst am: 03.04.2006, 01:23    Titel: Antworten mit Zitat

hallo Claudia,

letztes Jahr war ich auch so weit: ständig Kopfschmerzen, nachts so mit den Zähnen geknirscht, dass ich Blut in der Beißschiene hatte, total reizbar und ohne Energie.
Mir haben 2 Tipps geholfen. Vielleicht kann es dir weiterhelfen.

1. Ich bin 4 Tage ganz alleine weggefahren (mit Freundin ist nicht so günstig, da spricht man doch über seine Probleme). Ich war wandern im Gebirge. Ich weiss, es ist nicht immer einfach jemanden für die Kinder zu finden. Ich habe auch ewig gesagt, es geht nicht. Bis der Psychologe, der mich betreut, meinem Mann gesagt hat, wenn nicht, kriege ich bald einen Nervenzusammenbruch und er sitzt noch länger allein ohne mich!!! Jetzt kriege ich für dieses Jahr wieder 4 Tage. Mein Mann fand es doch nicht so schlimm allein und er hat gemerkt, dass ich wie ausgewechselt wieder kam!
2. Sonst habe ich im Bett vorm Einschlafen Musik gehört. Am Anfang Entspannungsübungen von meinem Psychologen, später habe ich herausgefunden, dass mir Opern noch besser liegen. Ich habe dann weiter die schönsten Arien "gehört" und bin mit positiven Gedanken eingeschlafen.

Auf jeden Fall muß du auf die Signale deines Körpers hören und etwas machen, sonst kommt irgendwann das Burn-Out-Syndrom und dann ist es für alle, dich und deine Familie, noch schlimmer!

Ich kann aber gut nachvollziehen, was du erlebst. Unser Miguel ist auch stark sprachentwicklungsverzögert, hyperaktiv und atypischer Autist. Der Alltag und die ständigen Kämpfen sind hart, aber es kommen auch wieder bessere Tage. Ich hätte vor einem Jahr nicht gedacht, es ginge jetzt schon so viel besser. Kopf hoch und kümmere dich mehr um dich als um den Haushalt. (bin ich ja pathetisch)

Grüße

Colienne

_________________
Colienne (70) mit Cédric (01/00) und Miguel (12/01) (ADHS, atypischer Autismus, Sprachentwicklungsverzögerung)
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Heidrun Bauer
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Beiträge: 10
Wohnort: Sigmaringen

BeitragVerfasst am: 26.04.2006, 17:42    Titel: Verordnung von Heilmittel Antworten mit Zitat

Hallo Zusammen,

Ich habe Zwillinge, beide Frühchen (24SSW) Sie sind jetzt 8 Jahre alt. Marion ist Entwicklungsverzögert, CMV, und hat nach einem Schlaganfall eine linksbetonte Hemiparese und Sprachlich hat Sie auch Probleme. Nun bekommt Sie KG und 2mal die Woche Logopädie. Vor ca. 4 Wochen als ich neue Rezepte abholte, erklärte mir die Kinderärztin, sie könne mir nun keine neuen Rezepte mehr ausstellen, weil Marion ausserhalb des Regelfalls sei und das ihren Bugetrahmen sprengen würde. Ich habe darauf erwidert das, das ein behindertes Kind ist und Therapien braucht. Was sie ja auch nicht abstritt und alles nur an der Gesundheitsreform und an der Regierung liegen würde. Ich habe mich daraufhin an die Sozialministerin Frau Dr. Monika Stolz gewandt, die davor ja Behindertenbeauftragte war und heute nun diesen Brief bekommen, den ich nun teilweise zitieren möchte. Wenn jemand den kompletten Brief möchte, kann mir ne Emil senden und ich sende den Brief per Email rüber. bauer-sigmaringen@t-online.de

Sehr geehrte Frau Bauer,
vielen Dank für Ihre Email vom 21.03.2006 an Frau Ministerin Dr. Monika Stolz MdL, in der Sie Probleme mit Heilmittelverordnungen für Ihre Tochter schildern. Frau Ministerin hat die zuständige Fachabteilung beauftragt, Ihnen zu antworten.
.......
......
......
Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung wird eingeleitet, wenn die Richtgrösse um mehr als 15% überschritten wurde, wobei eine Regressierung erst ab 25% zu tragen kommt. Dies aber auch erst, wenn keine Praxisbesonderheit vorgelegen hat. Die Sorge von Ärzten, die aufgrund von Praxisbesonderheiten überdurchschnittlich häufig Heilmittel verordnen,
vor Wirtschaftlichkeitsprüfungen und drohenden Regressen ist daher unbegründet.

Im Anbetracht dieses Hintergrundes hat jeder Versicherte gegenüber seiner Krankenkasse einen Anspruch auf die notwendige Versorgung mit Heilmittleln..... Eine Verweigerung medizinisch notwendiger Heilmittelverordnungen ist mit den vertragsärztlichen Pflichten nicht vereinbar. Bei Beschwerden gegen einen einzelnen Vertragsarzt kann sich der Versicherte an die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg wenden.

Ich hoffe euch allen damit geholfen zu haben.

liebe Grüsse Heidrun
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anne 869
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Wohnort: Kerpen

BeitragVerfasst am: 27.04.2006, 22:30    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Heidrun,

vielen Dank für Deine Mail und Deinen Erfahrungsbericht. Den tip mich bei der Kassenärztlichen Vereinigung zu beschweren hatte ich auch von meiner Krankenkasse bekommen. Aber auch dort konnte ich nichts ausrichten. Ich glaube, hier schiebt der eine dem anderen die schuld in die schuhe. Man kommt da einfach nicht weiter. jetzt habe ich erst mal wieder ein rezept, bin aber mal gespannt wie es dann weiter geht. Es liegt da noch ein langer weg vor uns und die einsparungen im gesundheitswesen gehen sicherlich noch weiter.

trotzdem, vielen dank

anne
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