Verfasst am: 21.11.2004, 10:45 Titel: "Das Gras wächst nicht schneller,..."
Diesen Buchtipp habe ich aus einem anderen Forum - selbst kenne ich das Buch nicht, es hört sich aber sehr interessant an und ist sicher eine wertvolle Hilfe für alle, die meinen, nicht genug mit ihrem besonderen Kind zu "üben" und glauben, nicht genug zu tun. Schließe mich da auch selber mit ein... .
"Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht" Therapiemethoden und Förderansätze für Menschen mit Behinderungen; Orientierung und Überblick für Eltern und Mitarbeiter(innen)
Lebenshilfe-Verlag
1. Auflage Juni 2004
Preis: ca. 13,00 EUR
DIN A4, broschiert, 176 Seiten
Das umfangreiche Angebot an sowie die hohe Nachfrage nach Therapie und Förderung verunsichern nicht nur Eltern, sondern auch viele Fachleute. Das Wort vom "Therapiedschungel" macht die Runde.
Im Sinne des obigen Zitats beschreiben die Grundsatzartikel den Zustand von "Therapie und Förderung im Kontext der Familie". Hinzu kommen neue Sichtweisen, Perspektiven und vor allem Annäherungen an Qualitätskriterien und Maßstäbe, auf die sich Eltern und Fachleute gemeinsam verständigen könnten.
Ebenso folgt ein Überblick über Therapie- und Fördermethoden, die "im Trend der Zeit" liegen und mit denen Eltern konfrontiert werden. Systematisiert in den fünf Kapiteln Motorik, Sensorik, Kommunikation und Sprache, Psychotherapie sowie weitere Methoden und Förderansätze sollen sie den "Therapiedschungel" lichten und durch Grundinformationen die jeweils eigene Positionsfindung anregen.
Lieben Gruß,
Sabine
P.S.: Bei amazon scheint es das Buch nicht zu geben - muss man wohl direkt beim Lebenshilfe-Verlag bestellen. _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
REHAkids - Das Forum für besondere Kinder
das Buch ist gut, nur kann es auf entsprechende Gemüter sehr anders wirken, als Grasfreunde mit Gras umgehen würden. Niemand, egal wie gern er Gras hat, wird sich drauf stellen und dran ziehen, damit es schneller wächst. Er wurd es ggf. entsprechend düngen, und so von unten drücken, was den selben efckt wie ziehen dran ziegen hat. Dadurch wächst es eben doch schneller, als wenn er weniger dafür tun würde. ... Die Kunst ist halt, das richtige Maß zu finden. Mal muß man drücken, mal ziehen, und man muß später mit dem klar kommen, was .. weil man so gezogen und gedrückt hat... aus dem Kind geworden ist.
Helmut _________________ Vater von Sonja, 22.J. alt, nach einer schweren Erkrankung im Alter von 2 Wochen aber auf dem Stand von 9 - 15 Monaten. ICP, HC, Epi. gehörlos, kaum Verständigung. Schwerstmehrfachbehindert.
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