Verfasst am: 13.03.2006, 16:55 Titel: Klaus mit Tochter - Facialisparese (Gesichtslähmung)
Hallo,
unsere Tochter (2 Jahre) hat vermutl. ab Geburt eine facialisparese (Gesichtslähmung), wir waren schon in der Uni-Klinik. MRT und verschiedene Untersuchungen wurden schon gemacht. Wir wissen noch nicht was die Ursache der Lähmung ist. Wer hat Erfahrungen, Ratschläge u. Therapievorschläge usw.
ein herzliches Willkommen hier im REHAkids - Forum zum regen Erfahrungs -und Gedankenaustausch !
Gruß,
Beate _________________ ..es gibt nichts,was uns die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann;und man soll das auch gar nicht versuchen,man muss es einfach aushalten und durchhalten;das klingt zunächst sehr hart,aber es ist doch zugleich ein großer Trost,denn indem eine Lücke wirklich unausgefüllt bleibt,bleibt man durch sie miteinander verbunden.D. Bonhoefffer
kann die leider nicht weiterhelfen,
aber hast du es schon einmal über die internetsuche probiert... es befinden sich viele seiten über "facialisparese Gesichtslähmung kind ". viel erfolg.
Übrigens bin aus Tiengen
LG conny _________________ Wenn Reden Silber und Schweigen Gold ist,
dann ist Zuhören Platin...
Andrzej Majewski
>>>Und du fühlst, dass du lebst
Weil du tanzt und fliegst, du schwebst
Weil du lachst, weil du weinst und liebst
Du bist ein Wunder
Du bist ein Wunder<<<
Andreas Bourani "Wunder"
danke für Deine schnelle Reaktion. Wir haben im Mai den nächsten Termin in der Uni-Klinik Freiburg zur weiteren Vorgehensweise. Wir meinen, dass wir in der UNi-Klinik gut aufgehoben sind. Wir machen uns aber trotzdem Gedanken ob wir nicht doch was selbst unternehmen könnten. Hab schon verschiedene Ratschläge erhalten, bin aber hin und her gerissen. So habe ich gehört, dass z. B. die Stimulierung mit Eis das Gegenteil bewirken kann?!
Ohne Euer Kind genauer zu kennen, schadet es sicher nicht, mal bei einer Logopädin vorbei zu schauen, die eine Castillo Morales-Ausbildung hat. Da musst Du Dich allerdings etwas durchfragen, die wenigsten Logopäden haben diese Zusatz-Ausbildung.
Bei Castillo wird unter anderem mit Gesichtsvibrationen gearbeitet. Ihr könntet Euch aber für den Übergang (bis Ihr den Termin in Freiburg habt) einfach ein kleines Massagegerät zulegen, mit dem Ihr in kreisenden Bewegungen das Gesicht bearbeitet. Gleichzeitig das Gesicht ausstreichen und die Backen und Lippen wackeln lassen. Probiert es einfach an Euch aus, was Euch gut tut. Bei Eurem Kind könnt Ihr dann etwas energischer vorgehen. Insbesondere soll durch die Vibrationen die tieferliegenden Nerven (etwa unter den Kauleisten) angesprochen werden.
Eis kann stimulieren. Es gibt aber auch Therapeuten, die sagen, dass dies unangenehm ist und auch negativ wirken kann. Unsere Tochter hat eine schwere Schluckstörung und gerade an die hinteren Bereiche im Rachen kommt man schwer dran. Wir haben daher das Eisessen zur Therapie erklärt;-))
Ob es etwas gebracht hat, weiß ich nicht. Zumindest ist der Schluckakt im Laufe der Zeit (sie ist jetzt 3,5 Jahre) kräftiger geworden. Irgendwelche Muskeln scheinen also aktiviert worden zu sein. Genauso ist ihre Mimik sehr deutlich geworden (in den ersten Arztbriefen stand immer: müder Gesichtsausdruck).
Viele Grüße
Sabine _________________ Sabine mit Stella (06/2002, fröhliches Rollikind, globale Entwicklungsverzögerung unbekannter Ursache, spricht nicht, hat aber ein gutes Sprachverständnis, Schluckstörung)
Gruß
Tanja _________________ Tanja Mutter von 7 Kindern, Benjamin (86 Asthma) Jonathan (87), Julia (88)
Manuel (93 Migräne) Joshua (98 ADS,Asthma) Dominic (2000 hat ADHS und eine schwere Hämophilie(Bluterkrankheit) Hämophilie ist eine Blutstillungsstörung)und unser jüngster Elias(2008 Rheuma)
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