Verfasst am: 06.03.2006, 14:59 Titel: variable Bettumrandung von FreiStil
Hallo zusammen,
vor ein paar Wochen habe ich hier nach einer Lösung gesucht mit der wir im Urlaub unsere besonderen Kinder auch in einer Ferienwohnung in einem normalen Bett sicher unterbringen können. Denn wer kann schon das Pflegebett mit auf Reisen nehmen und Ferienwohnungen mit solchen Betten sind auch extrem selten. http://www.REHAkids.de/phpBB2/ftopic9149.html
Gleichzeitig habe ich auch bei der Tischlerei FreiStil angefragt, ob die dafür eine Lösung haben. Sie hatte nicht, aber nun haben sie.
Reinhard Kinstler von FreiStil hat eine Lösung entwickelt, die ich - zumindest in der Theorie - richtig gut finde:
Ein Bettgitter, bestehend aus drei Einzelelmenten, die Vorort mit wenigen Schrauben verbunden werden und mittels Spanngurten an dem vorhandenen Bett befestigt werden.
Wir werden uns ein solches Gitter auf jeden Fall zulegen und im nächsten Urlaub testen! Was haltet ihr davon?
Schönen Gruß
Thomas _________________ Unsere Vorstellung? -> hier klicken
Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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wir kennen das Problem ebenfalls, da wir Neele ganz gerne bei ihrer Oma schlafen lassen. Noch paßt sie ins Reisebettchen, aber es wird langsam schon ziemlich eng.
Irgendwie kann ich mir das noch nicht so richtig vorstellen. Wird die Matratze aus dem eigentlichen Bettrahmen genommen und auf den Boden gelegt? Und daraufhin gurtet man das Gitter dran? Hast du es schon in "natura" gesehen?
Es sieht optisch auf jeden Fall brauchbar aus und ich denke bevor wir Neele gar nicht mehr abgeben können und mein Mann und ich draufhin die Krise bekommen, werden wir uns irgendwann auch dafür entscheiden. Es hat natürlich einen stolzen Preis. Aber lieber einen stolzen Preis bezahlen und unsere Kinder liegen sicher im Bettchen, als irgendwas halbherziges anbringen zu lassen.
Gruß _________________ Bernadette mit Neele, 19.12.2001 - 29.06.2009 (Therapierefraktäre Epilepsie, Globale Entwicklungsstörung, Strabismus divergens mit deutlicher Visusstörung, Mikrozephalie, Mitochondriopathie - Komplex I und IV Mangel.
auf den ersten Blick sieht es ja nicht schlecht aus, hat mit 858,--€ plus 67,--€ für die zusätzlichen Füße aber auch einen beachtlichen Preis.
Wie verstaut ihr es im Auto, zusätzlich zum notwendigen Gepäck und den Hilfsmitteln?
Wir haben uns auch lange Zeit mit einem ähnlichen Bettgitter, das Birgit vorgestellt hat beholfen. Allerdings hatten wir 2, die man unterteilen konnte, so hatten wir 1 1/2 für die Seite genommen und 1/2 für das Fußende. Es war erstaunlich stabil, da es bis weit unter die Matratze ging. Es war wunderbar klein zusammenlegbar.
Manuel war und ist sehr aktiv im Bett, allerdings unkontrolliert. Es ist uns auch schon aus den Pflegebetten herausgefallen.
Eine andere Variante war, dass wir ein großes Luftbett dabei hatten, was wir in eine Ecke gequetscht hatten und rundherum mit Decken alles abgepolstert.
Inzwischen hilft uns nur noch die Lösung ein Pflegebett zu mieten.
das Gitter wird um das vorhandene Bett herumgestellt und mit Spanngurten fixiert.
Gesehen habe ich es auch noch nicht. Ich weiss auch nicht ob es schon einen Prototypen gibt.
Schönen Gruß
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die drei Teile sollen zusammengeklappt jeweils 52 x 100 x 5 cm groß sein. Das müsste wir noch irgendwie ins Auto bekommen.
Schönen Gruß
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Beim Preis wurde es mir allerdings mal wieder übel - das wird doch die Krankenkasse nicht übernehmen, wo ich schon ein Pflegebett der besonderen Art hier stehen habe, oder?
Sicher ist der Preis gerechtfertigt .....,
die Idee in jedem Fall einleuchtend und gut - wäre super.
Ob es Jonathan standhalten könnte, müsste man ausprobieren. Und noch 20 cm erhöhbar durch Zusatzfüße ist auch theoretisch eine gute Lösung.
Danke erstmal für den Tipp....
Bin auf Eure Testergebnisse doch sehr gespannt. Für mich würde es mehr Flexibilität bedeuten, auch wenn ich zum Transport das halbe Auto umbauen müsste.
Lieben Gruß - Isolde _________________ „Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten“ - Katharina von Siena "Einen Anfang zu machen ist das Geheimnis von weiterkommen" - chin. Weisheit
Verfasst am: 03.06.2006, 23:49 Titel: Erster Erfahrungsbericht zur Bettumrandung
Hallo zusammen,
hier nun der erste Erfahrungsbericht zur Bettumrandung:
Wir waren eine Woche in Kühlungsborn an der Ostsee und hatten die niegelnagelneue Bettumrandung von Freistil dabei. Fazit: Super!
Als wir in Kühlungsborn ankamen, habe ich zurerst gedacht, wir könnten gleich wieder fahren, denn das Bett für Jan-Paul war kein "normales" Bett, sondern ein Schlafsofa. Zwar mit einer ordentlichen Matratze, aber eben nicht mit einem normalen Bettrahmen. Doch meine Beführchtungen, dass ich die Umrandung daher nicht fest bekommen würde, sollten sich zum Glück nicht bestätigen.
Die Umrandung habe ich mit einem Spanngurt um das Gestell des Bettes gezurrt und es war bombenfest. Ich hätte selber nicht gedacht, dass es so stabil wird.
Am Fußende mussten wir improvisieren, da wir bei der Planung der Umrandung vom Standartmaß 200 cm x 100 cm ausgegangen sind, das Schlafsofa/Bett hier aber nur 190 x 90 cm groß war. Daher habe ich den enstandenen Hohlraum mit Polsterteilen des Sofas aus dem Wohnzimmer der Wohnung aufgefüllt. Für Jan-Paul auf jeden Fall eine ausreichend sichere Lösung.
Der Verriegelungsmechanismuss muss wohl noch mal im Detail überarbeitet werden, da die Verriegelung von etwas gewiefteren Kindern relativ leicht geöffnet werden kann. Jan-Paul ist dazu allerdings nicht in der Lage, sodass diese Umrandung für unsere Zwecke eine gute Lösung für die Ferien ist.
Vielleicht kann die Verschraubung des Fußteils auch noch variabler gestaltet werden, sodass es sich besser an verschieden große Betten anpassen lässt. Ich werde das in den nächsten Tagen mit der Fa. Freistil besprechen.
Alles in allem sind wir aber schon jetzt recht zufrieden mit dieser transportablen Umrandungslösung.
Schönen Gruß
Thomas
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Jan-Paul (10/01), schwer mehrfachbehindert ohne Diagnose, Tim-Henrik (03/05), Lea-Kristin (01/11)
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das ist wirklich eine interessante Lösung für das angesprochene Problem. Ich denke, aufgrund Deiner positiven Beurteilung kann ich diese Lösung nun auch Interessenten vorschlagen. Da ich in einem Sanitätshaus arbeite, kommen ab und an genau diese Fragen, zu denen ich bisher auch keine Antwort parat hatte.
Da ich auch die Betten der Fa. FreiStil kenne, gehe ich davon aus, dass die Qualität ebenso gut ist, wie die, derer Betten.
Hast Du irgendwelche Erfahrungen gemacht, ob die Krankenkasse sich an den Kosten beteiligt?
die Verarbeitung ist tadellos. Alles ist sehr stabil und sauber verarbeitet.
Bezüglich der Kostenübernahme durch die KK kann ich leider nichts sagen, da wir unsere PKV gar nicht erst gefragt haben...
Schönen Gruß
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